Sie sind in: Startseite Aktuelles Aus Gesellschaft und Politik Automatische Türen: Gefahr für Kinder

Aktuelles

Kleiner Junge und seine kleine Schwester sitzen in einem Einkaufszentrum auf einer Bank

Für viele stehen in den kommenden Wochen die Weihnachtseinkäufe an. Wer dabei mit seinen Kindern unterwegs ist, sollte ihr Verletzungsrisiko an automatischen Türen im Blick haben.
© Petro Feketa - Fotolia

Mo. 25. November 2013

Automatische Türen: Verletzungsgefahr für Kinder

Automatische Türen bergen für Kinder ein höheres Verletzungsrisiko als viele Eltern annehmen. Das berichtet der TÜV Rheinland und empfiehlt, Kinder im Bereich automatischer Türen an die Hand zu nehmen und ihnen genau zu erklären, wo Gefahren lauern.

Anzeige

Automatische Türen grenzen für Kinder an Zauberei: Wie von Geisterhand und ohne dass eine Klinke gedrückt werden muss gehen sie auf. Die Gefahr: Ebenso unvermittelt schließen sie sich wieder. Dann können Kinder zwischen den Scheiben einer Schiebetür gequetscht, von Türflügeln umgestoßen oder in einen Spalt zwischen beweglichem und festem Bauteil eingezogen werden, beschreibt Dirk Laenger, Sicherheitsexperte von TÜV Rheinland, die drei häufigsten Unfälle.

Zwar haben viele automatische Türen Sicherheitsvorkehrungen wie Infrarotsensoren oder Lichtschranken, die erkennen, wenn sich eine Person zwischen den Türflügeln befindet. Kleinkinder unter drei Jahren oder Kinder, die hingefallen sind, werden von vielen Sensoren aber nicht erfasst, weil diese nicht immer bis zum Boden reichen. "Die Türen sind Maschinen, die nicht mitdenken, sondern schlicht und einfach funktionieren", sagt Laenger. Er rät Eltern daher, ihre Sprösslinge im Bereich automatischer Türen an die Hand zu nehmen und ihnen zu erklären, wo die Gefahren lauern.

So haben beispielsweise auch automatisch aufschwingende Flügeltüren ihre Tücken. "Im Bereich der Scharniere können große Kräfte wirken. Werden die Finger dort eingeklemmt, kann es durch die Hebelwirkung der Tür zu schweren Verletzungen kommen", erklärt Laenger. Es gibt jedoch verschiedene Schutzsysteme, zum Beispiel sogenannte Fingerschutzrollos, die das Einklemmen an den Schließkanten verhindern. Die gute Nachricht: Sie können ohne Probleme auch nachträglich montiert werden.

TÜV Rheinland/FH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Gesellschaft und Politik

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Wann darf der Arzt Cannabis verordnen?

Das neue Gesetz legt fest, welche Bedingungen erfüllt sein müssen.

Was Freiberuflichkeit bedeutet

Apotheker sind zwar keine Beamten, müssen aber viele staatliche Aufgaben erfüllen.

Apotheker begrüßen neues Cannabisgesetz

In Zukunft wird medizinisch notwendiges Cannabis wie andere Arzneimittel behandelt.

Apotheker benennen Patientenbeauftragten

Berend Groeneveld koordiniert u.a. die Kontakte zwischen Apotheken und Selbsthilfegruppen.

NAI vom 15.01.2017: Gesichter der Allergie

Im Titelbeitrag lesen Sie mehr über Ursachen und Therapie von Hautallergien.

Apotheke vor Ort ist nicht zu ersetzen

Nach Aufhebung der Preisbindung für ausländische Versender ist diese Infrastruktur gefährdet.

Kassen könnten Patienten entlasten

Es wären genug Überschüsse vorhanden, um die Zuzahlungen zu erlassen.

Essen: Gesund kommt vor lecker

Eine aktuelle Studie zeigt, was den Deutschen beim Thema Ernährung wichtig ist.

"Apotheke ist nah am Patienten"

In einem Kurzfilm macht sich CDU-Politiker Wolfgang Bosbach für die Apotheke vor Ort stark.

Jeder Achte hat E-Zigaretten probiert

Regelmäßige Nutzer sind vor allem Tabakraucher und Ex-Raucher.

Impfung: Große regionale Differenzen

In Teilen von Deutschland bestehen nach wie vor Impflücken.

Neue Arzneimittel oft ohne Zusatznutzen

Jedes dritte neue Medikament hat keine Vorteil gegenüber bekannten Präparaten.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen