Sie sind in: Startseite Aktuelles Aus Gesellschaft und Politik Zuzahlungsbefreiung für 2014 erforderlich

Aktuelles

Frauenhand mit Kugelschreiber beim Ausfüllen eines Formulars

Wer sich von Zuzahlung auf Arznei- und Hilfsmittel befreien lassen möchte, muss das bei seiner Krankenkasse beantragen.
© sepy - Fotolia

Fr. 10. Januar 2014

Neue Zuzahlungsbefreiung für 2014 erforderlich

Zuzahlungsbefreiungsbescheinigungen für 2013 gelten nicht mehr. Gesetzlich Krankenversicherte können sich aber schon bei ihrer Kasse über Zuzahlungsbefreiungen für 2014 informieren, so der Deutsche Apothekerverband.

Alle Apotheken sind gesetzlich verpflichtet, die Arzneimittelzuzahlungen für die Krankenkassen einzuziehen und an sie weiterzuleiten, wenn vom verordnenden Arzt kein Befreiungsvermerk auf dem Rezept eingetragen ist oder der Patient keinen entsprechenden Bescheid in der Apotheke vorlegt.

In Deutschland sind 7,4 Millionen Patienten zuzahlungsbefreit: 6,9 Millionen chronisch kranke Menschen (Belastungsgrenze: ein Prozent des Jahresbruttoeinkommens) und eine halbe Millionen Patienten, die die ansonsten übliche Belastungsgrenze von zwei Prozent ihres Jahresbruttoeinkommens überschritten haben (Stand: 2011). Grundsätzlich von der Zuzahlung befreit sind Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres. Volljährige Versicherte müssen dagegen oft zugunsten ihrer jeweiligen Krankenkasse zuzahlen, beispielsweise zur Krankenhausbehandlung, zu Heil- und Hilfsmitteln, zur Rehabilitation oder zu Fahrkosten. Wann die Belastungsgrenzen erreicht sind, kann man mit dem Zuzahlungsrechner hier auf aponet.de berechnen.

Bei Arzneimitteln belaufen sich die Zuzahlungen auf zehn Prozent des Preises des Arzneimittels. Mindestens sind es fünf Euro, höchstens zehn Euro. Es sind jedoch nie mehr als die eigentlichen Kosten des Arzneimittels vom Patienten zu entrichten. Apotheken sind darauf vorbereitet, Einzelquittungen über Zuzahlungen auszustellen oder, zum Beispiel bei Kundenkarten, Sammelquittungen am Jahresende auszudrucken.

ABDA/FS


Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Gesellschaft und Politik

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Mülltrennung in Corona-Zeiten

Für infizierte Personen und begründete Verdachtsfälle gelten besondere Regeln.

Hunde richtig vor Zecken schützen

Mit dem beginnenden Frühling werden auch Zecken wieder aktiv.

Social distancing: Was wirkt am besten?

Eine Schätzung gibt an, welche Maßnahmen die Corona-Ausbreitung am stärksten reduzieren.

Italien: Warum so viele Covid-19-Tote?

Italienische Wissenschaftler haben mögliche Ursachen für die hohe Sterberate ermittelt.

Corona: Impfung gegen Pneumokokken

Aufgrund der Coronavirus-Pandemie ist der wichtige Impfstoff knapp. Nur Risikopatienten sollen aktuell geimpft werden.

5 Tipps für das Homeoffice

Diese Tipps helfen dabei, den heimischen Arbeitsplatz richtig einzurichten.

Keine Scheu vor dem Notruf 112

Auch während der aktuellen Corona-Krise ist die Notfallversorgung gesichert.

Covid-19: Kein Vergleich zur Grippe

SARS-CoV-2 ist ansteckender und verursacht schwerere Krankheitsverläufe als die Grippe.

Vorsichtsmaßnahmen in Apotheken

Was müssen Patienten aktuell wissen, bevor sie eine Apotheke betreten?

Coronavirus: Risiko für Allergiker?

Heuschnupfen erhöht das Risiko für einen schweren Covid-19-Verlauf nicht.

So ernährt sich Deutschland

Wie viel Alkohol und Fast Food gegessen wird, hängt offenbar auch davon ab, wo man lebt.

Arzneimittelversorgung bleibt gesichert

Trotz Corona-Epidemie bleiben Apotheken geöffnet und die Versorgung gesichert.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen