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Junge Frau und junger Mann stehen Rücken an Rücken und schnäuzen sich die Nase

Im Jahr 2013 gingen viele Ausfalltage auf das Konto von Erkältungskrankheiten.
© Knut Wiarda - Fotolia

Do. 23. Januar 2014

Krankenstand 2013: Viele Krankmeldungen wegen Erkältung

Im Jahr 2013 ist der Krankenstand in Deutschland erneut gestiegen, und zwar von 3,8 auf 4,0 Prozent. Das bedeutet, dass an jedem Tag des Jahres im Durchschnitt vier von 100 Beschäftigten krank geschrieben waren. Vor allem Erkältungskrankheiten haben den Krankenstand letztes Jahr nach oben getrieben. Das hat eine Auswertung der Krankenkasse DAK-Gesundheit für insgesamt 2,7 Millionen erwerbstätige Versicherte ergeben.

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Für die Zunahme der Ausfalltage durch Erkältungskrankheiten hat der lange Winter im vergangenen Jahr eine entscheidende Rolle gespielt, so die DAK. Husten, Bronchitis und Lungenentzündung haben 17,3 Prozent aller Fehltage im Jahr 2013 verursacht. 2012 hatte ihr Anteil noch bei 14,5 Prozent gelegen.

Den höchsten Anteil am Krankenstand verursachen aber wieder die sogenannten Muskel-Skelett-Erkrankungen, wie beispielsweise Rückenschmerzen. Psychische Leiden stiegen zudem erneut leicht an. Sie verursachten rund fünf Prozent mehr Fehltage als 2012 und rangieren auf der Liste der wichtigsten Diagnosen für Ausfalltage auf Platz drei. Es folgen Verletzungen und Verdauungsbeschwerden.

Das Jahr 2013 weist eine weitere Besonderheit auf: Zum ersten Mal hat sich mehr als die Hälfte aller erwerbstätigen Versicherten (50,6 Prozent) mindestens einmal im Jahr von einem Arzt krankschreiben lassen.

Die Branchen mit dem höchsten Krankenstand waren 2013 das Gesundheitswesen mit 4,6 Prozent und die Öffentliche Verwaltung mit 4,5 Prozent. Den niedrigsten Krankenstand hatte der Bereich Datenverarbeitung und Informationsdienste mit 3,0 Prozent.

DAK/FH

Die häufigsten Diagnosen für Fehltage 2013

Diagnose Anteil am Krankenstand
Muskel-Skelett-System 21,5 Prozent
Atmungssystem 17,3 Prozent
Psychische Erkrankungen 14,6 Prozent
Verletzungen 12,2 Prozent
Verdauungssystem 5,4 Prozent
Infektionen 4,6 Prozent
Kreislaufsystem 4,3 Prozent

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