Sie sind in: Startseite Aktuelles Aus Gesellschaft und Politik Giftstoffe aus Elektro-Shishas

Aktuelles

Junge Frau, modern folkloristisch gekleidet an einem Tisch sitzend raucht eine Shisha

Nach Angaben der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung können Liquids für Elektro-Shishas bedenkliche Stoffe enthalten.
© ramzi hachicho - Fotolia

Di. 28. Januar 2014

Elektro-Shishas: Experten warnen vor Giftstoffen

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat vor dem "Rauchen" elektronischer Wasserpfeifen gewarnt. Bereits seit längerer Zeit sind in Deutschland sogenannte E-Zigaretten erhältlich, die nikotinhaltige Flüssigkeiten per Heizdraht verdampfen. Seit Kurzem werden auch Wasserpfeifen, sogenannte Shishas, in elektronischer Form angeboten.

Anzeige

Bei der BZgA seien in letzter Zeit vermehrt Anfragen zur Sicherheit der batteriebetriebenen Pfeifen eingegangen, heißt es in einer Pressemitteilung der Bundeszentrale. Nach derzeitigem Stand rate man vom Konsum der Shishas ab, erklärte BZgA-Direktorin Elisabeth Pott. Potenziell gesundheitsschädlich seien nicht die Geräte, sondern die darin verdampften Flüssigkeiten, die sogenannten "E-Liquids". Sie enthielten häufig Propylenglykol, das zu Atemwegsreizungen und allergischen Reaktionen führen könne.

Ein Teil der Liquids für E-Shishas enthalte darüber hinaus Nikotin, das bekanntermaßen abhängig machen und zu Gesundheitsschäden führen könne, so Pott weiter. Doch auch vermeintlich harmlose Liquids, die lediglich Aromastoffe etwa von Früchten, Schokolade oder Kaugummi beinhalten, hält die BZgA für bedenklich. "Sie erscheinen Kindern und Jugendlichen besonders attraktiv, können zur Verharmlosung beitragen und die Hemmschwelle für den Gebrauch von nikotin- und tabakhaltigen Produkten herabsetzen", so Pott.

E-Shishas gehören Pott zufolge also nicht in die Hände von Kindern. Und auch Erwachsenen rät die BZgA so lange vom Gebrauch der Elektropfeifen ab, bis "eine unabhängige Analyse der Inhaltsstoffe eine gesundheitliche Unbedenklichkeit nachweist".

ah/PZ

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Gesellschaft und Politik

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Apotheker benennen Patientenbeauftragten

Berend Groeneveld koordiniert u.a. die Kontakte zwischen Apotheken und Selbsthilfegruppen.

NAI vom 15.01.2017: Gesichter der Allergie

Im Titelbeitrag lesen Sie mehr über Ursachen und Therapie von Hautallergien.

Apotheke vor Ort ist nicht zu ersetzen

Nach Aufhebung der Preisbindung für ausländische Versender ist diese Infrastruktur gefährdet.

Kassen könnten Patienten entlasten

Es wären genug Überschüsse vorhanden, um die Zuzahlungen zu erlassen.

Essen: Gesund kommt vor lecker

Eine aktuelle Studie zeigt, was den Deutschen beim Thema Ernährung wichtig ist.

"Apotheke ist nah am Patienten"

In einem Kurzfilm macht sich CDU-Politiker Wolfgang Bosbach für die Apotheke vor Ort stark.

Jeder Achte hat E-Zigaretten probiert

Regelmäßige Nutzer sind vor allem Tabakraucher und Ex-Raucher.

Impfung: Große regionale Differenzen

In Teilen von Deutschland bestehen nach wie vor Impflücken.

Neue Arzneimittel oft ohne Zusatznutzen

Jedes dritte neue Medikament hat keine Vorteil gegenüber bekannten Präparaten.

Lücken beim Kampf gegen Hepatitis

Ein Studie offenbart, dass viele Länder den Schutz der Bevölkerung vor Hepatitis vernachlässigen.

Zuzahlungsbefreiung ab sofort beantragen

Der Zuzahlungsrechner auf aponet.de sagt, wo 2017 die persönliche Belastungsgrenze liegt.

Favorit Kartoffeln: Was Senioren essen

Eine Umfrage zeigt, wie sich die Ernährungsgewohnheiten im Alter verändern.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen