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Apotheker bedient Kundin.

Wegen der aktuellen Lieferengpässe bei vielen Arzneimitteln raten Apotheker, sich frühzeitig um ein Rezept zu kümmern.
© Barmer GEK

Mo. 10. Februar 2014

Lieferprobleme: Frühzeitig an neues Rezept denken

Lieferprobleme kommen bei Arzneimitteln in letzter Zeit immer häufiger vor. Daher empfiehlt der Hessische Apothekerverband (HAV), sich frühzeitig beim Arzt um ein Rezept zu kümmern und dieses in der Apotheke einzulösen.

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"Gerade chronisch Kranke sollten nicht 'bis auf den letzten Drücker' warten, um sich ein Folgerezept beim Arzt zu besorgen und dieses in der Apotheke einzulösen. So kann unnötiger Stress, ob das gewohnte Arzneimittel rechtzeitig geliefert werden kann, vermieden werden", empfiehlt der stellvertretende HAV-Vorsitzende, Apotheker Dr. Hans Rudolf Diefenbach. In der Vergangenheit mussten Patienten teilweise mehrere Apotheken ansteuern, um das gewünschte Medikament zu erhalten, oder auf ein anderes Produkt umgestellt werden.

Aktuell gebe es unter anderem Probleme bei Schilddrüsen-Medikamenten, Hormonpflastern und Antibiotika, teilt der Verband mit. Die Probleme bestehen teilweise schon seit Monaten, ohne dass die Hersteller der Produkte Abhilfe geschaffen haben. Als Ursache für die Lieferprobleme sieht der HAV die rund 17.500 Rabattverträge in Deutschland.

HAV/RF

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