Sie sind in: Startseite Aktuelles Aus Gesellschaft und Politik Wartezeiten auf Herz-OPs gesunken

Aktuelles

Ärzte beim Operieren eines Patienten

Die Wartezeit für geplante Eingriffe am Herzen beträgt heute nicht länger als vier bis sechs Wochen.
© Franck Boston - Fotolia

Sa. 01. März 2014

Wartezeiten auf Herz-OPs deutlich gesunken

Für kranke, operationsbedürftige Herzen wird hierzulande sehr gut gesorgt. Das machte der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie Professor Dr. Jochen Cremer vom Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Kiel, kürzlich auf einer Pressekonferenz in Freiburg deutlich.

Anzeige

"Das Besondere in Deutschland ist, dass die Wartezeiten für planbare, nicht dringliche Eingriffe, die vor zehn Jahren unter Umständen auch mal zwischen drei und sechs Monaten lagen, mittlerweile deutlich reduziert wurden. Die herzchirurgischen Kliniken haben ihre Kapazitäten angepasst, so dass man heute davon ausgehen kann, dass die Wartezeit für geplante Eingriffe nicht länger als vier bis sechs Wochen beträgt."

Es gebe Zentren, da könne der Patient direkt entscheiden, wann die Operation sein soll, hob Cremer hervor. "Bei dringenden Eingriffen ist es natürlich erforderlich, dass die Operation entweder in wenigen Tagen oder bei Bedarf sofort erfolgen kann. Auch das kann in Deutschland flächendeckend gewährleistet werden." Dies gelingt den 79 herzchirurgischen Klinikabteilungen in Deutschland trotz einer in den letzten Jahrzehnten deutlich gestiegenen Zahl an Herzoperationen.

FS

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Gesellschaft und Politik

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Immer mehr Cannabis-Raucher sind über 50

Die Generation der Babyboomer steht der Droge offen gegenüber.

Resolution zum Versandhandel

Apotheker haben sich einstimmig gegen den Online-Handel mit rezeptpflichtigen Medikamenten ausgesprochen.

Verbrennung: Kinder besser schützen

Gerade zur Weihnachtszeit lauern zu Hause verschiedene Gefahrenquellen.

Syphilis-Erreger aus einer Quelle

Die heute vorherrschenden Bakterien haben sich nach 1950 aus einem Stamm entwickelt.

Apotheke am Ort hilft Palliativ-Patienten

Sie leistet einen wichtigen Beitrag in der zeitnahen Versorgung des Patienten.

NAI vom 1.12.2016: Frohe Weihnachten

Im aktuellen Titelbeitrag der Neuen Apotheken Illustrierten lesen Sie 24 Tipps für die Adventszeit.

HIV: Jeder siebte Infizierte ahnungslos

Zwischen Infektion und Diagnose vergehen im Durchschnitt vier Jahre.

Diese Berufe machen krank

In einigen Branchen haben Beschäftigte doppelt so viele Fehltage wie in anderen.

Immer mehr Deutsche sind magersüchtig

Essstörungen treten heute deutlich häufiger auf als noch vor vier Jahren.

"Legal Highs" nicht länger legal

Neues Gesetz verbietet Herstellung und Weitergabe ganzer Stoffgruppen.

Warum Stadtleben krank macht

Psychiater warnen vor den Auswirkungen moderner Lebensumstände auf die Psyche.

Alzheimer: Neuer Arzneistoff enttäuscht

Die Fachwelt erwartete viel, doch eine große Studie zeigte keinen nennenswerten Effekt.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen