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Rückansicht einer Frau im grünen Pulli, Jeans auf Leiter o.ä., die mit einem grünen Tuch einen weißen Fensterrahmen oben wischt

Damit der Frühjahrsputz von Erfolg gekrönt ist und nicht im Krankenhaus endet, gilt es, Stress zu vermeiden.
© Kzenon - Fotolia

Do. 13. März 2014

Tipps für einen sicheren Frühjahrsputz

Der Frühling steht vor der Tür und für viele steht damit der Frühjahrsputz auf dem Programm. Gerade wer die Arbeiten als lästig und ungewohnt wahrnimmt, will sie meist einfach nur schnell hinter sich bringen. Das aber erhöht die Unfallgefahr, wie die Aktion "Das sichere Haus" (DSH) mitteilt. Wie sich Unfälle dennoch vermeiden lassen, lesen Sie hier.

Stress, Hektik und das Gefühl, alles gleichzeitig machen zu müssen, sind die Hauptursachen für Unfälle beim Frühjahrsputz. "Da verhakt man sich schnell im Staubsaugerkabel, rutscht auf feuchtem Boden aus oder stürzt von der Leiter", sagt Susanne Woelk von der DSH. Mit diesen Tipps kann das Großreinemachen aber sicher über die Bühne gehen:

  • Klären, was wo zu tun ist
    Den Frühjahrsputz in überschaubare Stationen aufteilen. Für jeden Raum wird notiert, was ansteht. Dazu gehören auch Keller, Flur, Treppen, Balkon, Terrasse und Garage.
  • Genug Zeit einplanen
    Oft wird für Hausarbeit zu wenig Zeit eingeplant. Stress ist die Folge. Besser ist es, die Dauer einer Arbeit realistisch einzuschätzen und das Ganze dann mit 1,5 zu multiplizieren – als Zeitreserve für Unvorhergesehenes. Ein Fenster zu putzen dauert z.B. 15 Minuten, die Oberschränke in der Küche auszuwischen, kann bis zu einem halben Tag in Anspruch nehmen.
  • Die richtige Reihenfolge einzuhalten, spart Zeit
    Zuerst werden die Schränke entrümpelt: Was kann in den Keller, was zur Altkleidersammlung, was in die Mülltonne? Dann sind die Fenster dran, vorausgesetzt, das Wetter spielt mit. Anschließend werden Regale und Schränke von oben nach unten gereinigt. Schmutz von oben fällt dann nicht auf bereits saubere Bretter. Zum Schluss wird der Fußboden von der hintersten Ecke bis zur Zimmertür gesaugt und beziehungsweise oder gewischt – dann läuft man durch einmal Gereinigtes nicht mehr durch.
  • Die Arbeit aufteilen
    Frühjahrsputz ist Familiensache. Während der Eine die Wanne putzt, besorgt der Andere Blumenerde für den Balkonkasten oder bringt Altkleider zur Sammelstelle. Die Kinder tragen den Müll runter, sortieren Spielzeug aus oder reinigen die Gartenmöbel vor.

DSH/FH

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