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Lehrerin (Rückansicht) mit Grundschülerin und 2 Schülern an einer Landkarte. Schülerin zeigt mit dem Finger auf etwas auf der Karte

Eine Studie offenbart: Bundesweit leiden zahlreiche Schüler und Lehrer unter körperlichen und psychischen Gesundheitsproblemen.
© mauritius images

Mo. 14. April 2014

Gesundheit in Schulen verbessern

Leistungsstress, Burnout, Kopfschmerzen oder Mobbing: Nach einer Langzeitstudie der Krankenkasse DAK-Gesundheit leiden bundesweit zahlreiche Schüler und Lehrkräfte unter körperlichen und psychischen Gesundheitsproblemen. Eine gezielte und systematische Gesundheitsförderung kann die Situation jedoch spürbar verbessern.

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Zu Beginn der Untersuchung ließen sich 60 Prozent der teilnehmenden Einrichtungen in Sachen Gesundheit als "Risikoschulen" und nur 7,4 Prozent als "gute gesunde Schulen" einstufen. Unter anderem klagte fast jeder dritte Schüler über Kopfschmerzen, Schlafprobleme, Gereiztheit oder Niedergeschlagenheit. Von den Lehrkräften dachten 20 Prozent aufgrund von Gesundheitsproblemen an eine Frühpensionierung.

Durch eine gezielte dreijährige Förderung und Verbesserungen im Lern- und Arbeitsumfeld konnten die meisten teilnehmenden Schulen ihre Gesundheitsbilanz deutlich steigern. So sank der Anteil der "Risikoschulen" von 60 auf 15 Prozent. Gleichzeitig verfünffachte sich der Anteil der "guten gesunden Schulen" von 7,4 auf 40 Prozent. Gute gesunde Schulen bieten eine Lern- und Arbeitsumgebung für Schüler und Lehrkräfte, die Gesundheit und Wohlbefinden und gleichzeitig Leistung und Bildungserfolge fördert.

Ein zentraler Erfolgsfaktor der Initiative "Gemeinsam gesunde Schule entwickeln" war die Einbindung von Schülern und Lehrkräften. So ging zum Beispiel an Schulen mit einer stärkeren Mitwirkung der Schüler die Aggressivität der Jungen und Mädchen deutlich zurück, und die Schulunlust der Jungen und Mädchen sei laut DAK gesunken. Bei den Lehrkräften reduzierte die Beteiligung am Projekt das persönliche Stresserleben und verbesserte gleichzeitig das Klima im Kollegium. Für den Erfolg der Initiative war auschlaggebend, dass jede Schule entsprechend ihrer Rahmenbedingungen und Probleme selbst entscheiden konnte, welche Maßnahmen der Gesundheitsförderung umgesetzt werden sollten. So konnten die Schulen für sich maßgeschneiderte Lösungen entwickeln.

DAK/RF

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