Sie sind in: Startseite Aktuelles Aus Gesellschaft und Politik Karl Moik erlitt schweren Herzinfarkt

Aktuelles

Portrait von Karl Moik

Karl Moik erholt sich zurzeit von einem Herzinfarkt im Krankenhaus.
© picture alliance/dpa

Mi. 30. April 2014

Volksmusik-Star im Krankenhaus: Karl Moik erlitt Herzinfarkt

Wie erst jetzt bekannt wurde, erlitt der Volksmusik-Star Karl Moik (75) am Rosenmontag in Köln einen schweren Herzinfarkt. Wie die Bild-Zeitung berichtete, musste er im Krankenhaus mehrere Stunden operiert werden und lag danach wochenlang auf der Intensivstation. Auch jetzt ist sein Zustand nach wie vor ernst.

Anzeige

Moik, der an Diabetes leidet, hatte bereits vor zehn Jahren einen schweren Herzinfarkt erlitten, wodurch eine Operation am Herzen nötig wurde. In der Neuen Apotheken Illustrierten berichtete er im Jahr 2006 davon. Die Umstände, unter denen sich sein erster Herzinfarkt ereignete, gleichen dabei fast den aktuellen Ereignissen. Damals war er ebenfalls auf dem Rosenmontagszug in Köln. Der Herzinfarkt traf ihn dann abends in seinem Hotel, und der Notarzt lieferte ihn in die Herzklinik der Kölner Universität ein. Dort wurden in einer vierstündigen Operation drei Bypässe gelegt. Moik, langjähriger Moderator der Fernsehshow Musikantenstadl, setzte sich in der Folge in einer Stiftung für Diabetiker ein.

Das Beispiel von Moik zeigt, wie wichtig es ist, bei Verdacht auf einen Herzinfarkt sofort zu handeln und den Notarzt zu rufen. Typisches Signal für einen drohenden Herzinfarkt ist ein Druck- und Engegefühl in der Brust, das mehrere Minuten andauern kann, meist infolge leichter Anstrengungen. Auch starke Schmerzen in der Brust, die in den linken Arm und bis zum Rücken ausstrahlen können, zusammen mit Übelkeit gelten als Warnzeichen. Wichtig ist, in so einem Fall Ruhe zu bewahren und den Notarzt zu rufen. Eine Checkliste mit Rufnummern und Handlungsanweisungen für den Ernstfall finden Sie bei aponet.de im Beitrag Herzinfarkt: Vorboten erkennen und richtig handeln.

RF

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Gesellschaft und Politik

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Apotheker beraten zur Grippeimpfung

Wer geimpft ist, trägt dazu bei, dass insgesamt weniger Menschen an der Grippe erkranken.

Knochenbruch als Warnsignal

Eine Fraktur kann auf Osteoporose hinweisen. Experten beraten dazu am kostenlosen Lesertelefon.

Das Immunsystem stärken

Im Titelbeitrag der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten erfahren Sie, wie sich die Abwehrkräfte stärken lassen.

Mediziner warnen vor E-Zigaretten

Die Risiken für die Gesundheit sind bislang noch nicht absehbar, mahnen Lungenfachärzte.

Wer arbeitslos ist, stirbt früher

Einer neuen Studie zufolge verdoppelt Arbeitslosigkeit das Risiko für einen frühen Tod.

Bitter schmeckende Kürbisse nicht essen

Grund für den bitteren Geschmack kann ein giftiger Stoff sein, der den Darm schädigt.

Medizin-Nobelpreis geht an Zellforscher

Die Forscher haben herausgefunden, das Zellen über eine Art "Sauerstoff-Sensor" verfügen.

Grippe fordert jedes Jahr viele Todesopfer

Den besten Schutz bietet eine Impfung. Die richtige Zeit dafür ist im Herbst, vor Beginn der Grippewelle.

Krebs steigert das Risiko für Armut

Nach der Erkrankung ist es vielen Menschen nicht mehr möglich, ihren Beruf weiter auszuüben.

Nährwert-Ampel für Lebensmittel kommt

Anhand des Nutri-Scores lässt sich auf einen Blick erkennen, wie gesund ein Produkt ist.

Spahn betont das gemeinsame Ziel

Ein geplantes Gesetz von Gesundheitsminister Jens Spahn soll die Vor-Ort-Apotheken stärken.

Diabetes bei Hund und Katze erkennen

Früh genug erkannt, kann die Stoffwechselkrankheit auch bei Haustieren gut behandelt werden.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen