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Jüngerer Arzt (sitzend) untersucht Mann in mittlerem Alter, Schlips, blaues Hemd, graue Hose, der leicht vorgebeugt ist, am unteren Rücken

Die sogenannte axiale Spondyloarthritis als Ursache für chronischen Rückenschmerz wird häufig erst nach Jahren erkannt.
© mangostock - Fotolia

Mi. 14. Mai 2014

Telefonaktion: chronisch-rheumatischer Rückenschmerz

Acht von zehn Menschen haben irgendwann in ihrem Leben Rückenschmerzen, für viele werden sie sogar zum ständigen Begleiter. Was dahinter steckt, ist oft schwer herauszufinden. Eine Ursache kann eine chronisch-rheumatische Entzündung der Wirbelgelenke sein – die sogenannte axiale Spondyloarthritis (SpA). In einer Telefonaktion am 15.5.2014 beantworten Experten Ihre Fragen dazu.

Rufen Sie an!

Am Donnerstag, den 15. Mai 2014
von 12 bis 20 Uhr.

Rufnummer: 0800 – 0 60 4000

Der Anruf ist gebührenfrei.

Bei den meisten Menschen sind Rückenschmerzen auf "mechanische" Ursachen wie Muskelverspannungen oder Verschleiß der Bandscheiben zurückzuführen. Doch bei jedem Zwanzigsten steckt eine Entzündung hinter den Beschwerden. Ein typisches Symptom einer axialen SpA sind Rückenschmerzen, die sich nicht wie üblicherweise durch Ruhen verbessern, sondern durch Bewegung. Ein Hinweis auf die Erkrankung können auch Beschwerden sein, die an anderen Stellen des Körpers auftreten, beispielsweise an Hüfte, Kniegelenk, Sprunggelenk oder Ferse – ebenso eine Schuppenflechte oder eine Augenentzündung. Die ersten Symptome können schon im Alter zwischen 20 und 30 Jahren auftreten. Es handelt sich um eine chronische Autoimmunerkrankung. Ihre häufigste Form ist unter dem Namen Morbus Bechterew bekannt.

Wer länger als drei Monate unter andauerndem Rückenschmerz leidet und typische Symptome einer axialen SpA an sich beobachtet, sollte auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen. Ist die Diagnose erst einmal gesichert, kann eine Therapie beginnen, die vor allem darauf abzielt, die Beweglichkeit der Wirbelsäule zu erhalten und die Entzündung unter Kontrolle zu bringen. Alle Fragen rund um chronische Rückenschmerzen mit entzündlicher Ursache beantwortet das Expertenteam.

Am Telefon unter 0800-0604000:

  • Dr. Xenofon Baraliakos; Facharzt für Innere Medizin, Rheumatologie und Orthopädie; Oberarzt am Rheumazentrum Ruhrgebiet, Herne
  • Dr. Uwe Schwokowski; Facharzt für Orthopädie mit Schwerpunkt Rheumatologie, Leiter der Sektion Orthopädische Rheumatologie im Berufsverband der Orthopäden und Unfallchirurgen (BVOU)
  • Eckhardt Böhle; Physiotherapeut, Generalsekretär des Deutschen Verbandes für Physiotherapie (ZVK) e.V.
  • Ludwig Hammel; Geschäftsführer der Deutschen Vereinigung Morbus Bechterew (DVMB), Mitglied im Vorstand der Deutschen Rheumastiftung

RF

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