Sie sind in: Startseite Aktuelles Aus Gesellschaft und Politik Warnsignale für einen Selbstmord

Aktuelles

Eine traurige junge braunhaarige Frau sitzt am Strand.

Einige, aber nicht alle Depressive tragen sich mit Selbstmordgedanken. Warnsignale, die die Betroffenen aussenden, sind für Angehörige und Freunde oft die einzige Möglichkeit eine Selbstmordgefahr zu erkennen.
© Johan Larson - Fotolia

Fr. 23. Mai 2014

Warnsignale für einen Selbstmord

Die meisten Menschen, die Selbstmord begehen, sind depressiv. Aber nicht alle Depressiven tragen sich mit Selbstmordgedanken. Wer tatsächlich gefährdet ist, ist für Angehörige und Freunde oft nicht leicht zu erkennen. Allerdings gibt es Warnzeichen, die auf einen geplanten Suizid hindeuten können.

Anzeige

  • Die Ankündigung eines Suizids ist ein solches Warnsignal. Dies kann direkt, aber auch indirekt sein, zum Beispiel mit Worten wie "es ist alles so sinnlos" oder "ich will nicht mehr".
  • Eine persönliche Lebenskrise kann die Selbstmordgefahr erhöhen. Dabei kann es sich um den Tod eines geliebten Menschen, den Verlust der Arbeit, eine Trennung, eine Scheidung oder den Umzug in eine Gegend ohne soziale Anbindung handeln.
  • Selbstmordgedanken können auch durch andere Krankheiten ausgelöst werden, die sich auf die Stimmung einer Person auswirken. Gleiches ist bei manchen Medikamenten möglich.
  • Alkohol und Drogen können die Hemmschwelle senken und Ängste mildern, die unter normalen Umständen einen Selbstmord verhindern würden.
  • Hellhörig sollten Angehörige eines depressiven Menschen werden, wenn dieser beginnt, seine Angelegenheiten zu regeln, und urplötzlich fröhlich und zufrieden wirkt. Ordnet derjenige auf einmal seine Finanzen, setzt ein Testament auf, gibt Erinnerungsstücke weg oder telefoniert mit nahestehenden Personen, können dies Warnsignale sein, die darauf hindeuten, dass er einen endgültigen Entschluss gefasst hat.
  • Hat eine Person schon einen Selbstmordversuch hinter sich, ist die Suizidgefahr höher als bei Personen, die noch nicht versucht haben, sich das Leben zu nehmen. Dies gilt auch für Menschen, in deren engerem Familienkreis es schon einmal einen Fall von Selbstmord oder ein Selbstmordversuch gegeben hat.

HH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Gesellschaft und Politik

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Künstliche Intelligenz in der Apotheke

Eine Expertin erläutert, welche Chancen sie künftig für die Apotheke vor Ort sieht.

FSME-Risikogebiet in Niedersachsen

Der Norden Deutschlands galt bisher noch nicht als Gebiet, in dem Zecken diese Erkrankung übertragen.

Brexit könnte Leben kosten

Wissenschaftler befürchten, dass sich die Ernährung auf der Insel drastisch verschlechtert.

Penicillin-Allergie seltener als vermutet

Experten raten Betroffenen daher, sich bei einem Allergologen testen zu lassen.

12 Millionen Diabetiker in 2040?

Forscher gehen davon aus, dass die Zahl der Erkrankten stark ansteigen wird.

Das ist die Nummer 1 der Todesursachen

In Deutschland sterben die meisten Menschen an Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Medikamente werden noch sicherer

Ab 9. Februar müssen Medikamente zusätzliche Sicherheitsmerkmale tragen.

Zahl der Apotheken sinkt weiter

Im vergangenen Jahr hat beinahe jeden Tag eine Apotheke geschlossen.

30 Millionen Grüne Rezepte ausgestellt

Seit 15 Jahren erhalten Kassenpatienten in der Arztpraxis immer häufiger ein Grünes Rezept.

Schneeschippen ist für Herzpatienten riskant

Durch die Kälte kann Schneeschippen in einigen Fällen sogar lebensgefährlich sein.

Vorsorgetermine im Überblick

In der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten dreht sich alles um die wichtigsten Vorsorgeuntersuchungen.

Welcher Tee hilft bei Erkältungen?

Welche Sorte bei welchen Beschwerden hilft, erklärt ein Apotheker.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen