Sie sind in: Startseite Aktuelles Aus Gesellschaft und Politik Aktionstag gegen den Schmerz am 3. Juni

Aktuelles

Junge Frau mit Handy am Ohr hält sich die Hand an den schmerzenden Kopf

In einer kostenlosen Telefon-Hotline können sich Patienten am "Aktionstag gegen den Schmerz" bei mehreren Dutzend SchmerztherapeutInnen Rat holen.
© DAK/Schläger

Mo. 02. Juni 2014

Aktionstag gegen den Schmerz am 3. Juni

Mit einem bundesweiten "Aktionstag gegen den Schmerz" macht die Deutsche Schmerzgesellschaft e.V. (DGSS) auf die lückenhafte Versorgung von vielen Millionen Menschen aufmerksam, die an chronischen Schmerzen leiden. Neben zahlreichen Veranstaltungen gibt es am 3. Juni eine kostenlose Hotline für Patienten. Erstmalig wirken auch Apotheken an diesem Aktionstag mit.

Kostenlose Telefon-Hotline
0800-18 18 120

Wann?
Am 3. Juni 2014 von 9:00 bis 18:00 Uhr

Für viele Schmerzpatienten dauert es oft Jahre, bis sie Zugang zu einer geeigneten Versorgung erhalten. DGSS-Präsident Professor Dr. Dr. Thomas Tölle fordert daher: "Jeder im Gesundheitswesen, in der Politik und Öffentlichkeit muss helfen, die Unterversorgung von Schmerzpatienten zu beenden! Alle Menschen haben das Recht auf eine angemessene Schmerzbehandlung."

Mit dem Aktionstag will die Deutsche Schmerzgesellschaft auf diesen Missstand aufmerksam machen. In 250 Einrichtungen wie Praxen und Kliniken finden am 3. Juni 2014 Aktionen, Infotage und Vorträge statt. Als Extra-Service stehen mehrere Dutzend SchmerztherapeutInnen in einer Telefon-Hotline Rede und Antwort. Patienten erreichen sie am 3. Juni 2014 von 9:00 bis 18:00 Uhr unter der kostenlosen Telefonnummer 0800-18 18 120.

Anzeige

Erstmalig sind auch Apotheken bei dem Aktionstag mit dabei. "Wenngleich Medikamente nicht immer die einzige Lösung sind, sondern es gerade bei chronischen Schmerzen einer interdisziplinären Therapie bedarf, freuen wir uns ganz besonders, dass, mit Unterstützung der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, in diesem Jahr erstmalig auch Apotheken in der Modellregion Berlin am Aktionstag mitwirken," sagt Tölle in einer Pressemitteilung.

FH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Gesellschaft und Politik

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Kinderkliniken müssen häufiger schließen

Viele Kliniken sind unterfinanziert und es fehlt an Arbeitskräften.

Jeder Vierte hat Angst vor Bienen

Fakten und Mythen rund um Bienen, Wespen, Hornissen und andere Insekten.

Wie sicher sind Bluttransfusionen?

Ab 2019 soll Spenderblut auch auf Hepatitis-E-Viren getestet werden.

Obst und Gemüse landen zu oft im Müll

Im Schnitt verschwendet jeder Europäer jährlich 14 Kilo Obst und Gemüse.

Tropische Zecken in Deutschland gefunden

Ein gefundenes Exemplar trug den Erreger des Zecken-Fleckfiebers in sich.

Geld zurück mit dem Grünen Rezept

Viele Krankenkassen erstatten die Kosten für rezeptfreie Medikamente.

Doping beim Fitness: Auch Frauen betroffen

Immer mehr Sportler nehmen herzschädigende Medikamente ein, um ihre Fitness zu verbessern.

Bauch-OP: Sterberate hängt von Klinik ab

Experten fordern, dass der Eingriff nur in zertifizierten Kliniken durchgeführt werden sollte.

Hitzschlag: Kein Paracetamol & Co

Fiebersenkende Medikamente sollten besser nicht eingenommen werden.

Teenager: Vorsorge J1 ist unbeliebt

Nur etwa jeder zweite Teenager nutzt die kostenlose Jugendgesundheitsuntersuchung.

Hitze im Büro macht vielen zu schaffen

Auch klimatisierte Räume empfinden viele als störend, wie eine Umfrage zeigt.

NAI vom 1.8.2018: Es liegt was in der Luft

Im Titelbeitrag der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten geht es um Insekten, Pollen und erhöhte Ozonwerte.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen