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Beratungsgespräch in der Apotheke

Wer Fragen zu Wechselwirkungen hat, kann sich jederzeit an seine Apothekerin oder seinen Apotheker vor Ort wenden.
© ABDA

Mi. 04. Juni 2014

Tag der Apotheke: Apotheker informieren über Wechselwirkungen

Cappuccino, Lakritze und Salami: Fast jeder genießt zumindest ab und zu eines dieser Lebensmittel. Diese und viele weitere können die Wirkung von Medikamenten verändern. Am Tag der Apotheke am 5. Juni 2014 unter dem Motto "Sicher is(s)t sicher" informieren die Apotheker gezielt über Wechselwirkungen zwischen Medikamenten und Lebensmitteln.

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"Wer regelmäßig Medikamente einnimmt, sollte in der Apotheke nach möglichen Wechselwirkungen fragen und wie sie umschifft werden können", rät Friedemann Schmidt, Präsident der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Jeder achte Bundesbürger muss nach eigenen Angaben auf Wechselwirkungen zwischen seinen regelmäßig benötigten Medikamenten und Lebensmitteln achten. Zu diesen Ergebnissen kommt eine repräsentative Meinungsumfrage von TNS EMNID im Auftrag der ABDA. Die Kampagne zum diesjährigen Tag der Apotheke zielt besonders auf folgende sieben Lebensmittel ab: Milch, grüne Gemüse, Alkohol, Lakritze, Grapefruit, Goji-Beeren und länger gelagerte, eiweißreiche Lebensmittel wie Salami. Zusätzlich klären Apotheker gezielt Raucher über Wechselwirkungen auf.

Zwei Beispiele verdeutlichen alltägliche Situationen, in denen Wechselwirkungen zwischen Medikamenten und Lebensmitteln auftreten können:

  • Alkoholische Getränke gehören für viele Menschen zu einer Mahlzeit oder einem gemütlichen Beisammensein dazu. Doch Alkohol verändert die Wirkung verschiedener Medikamente, zum Beispiel von Psychopharmaka oder Schlafmitteln. Bei einigen Medikamenten sollten Patienten komplett auf Alkohol verzichten, bei anderen ist ein moderater Alkoholkonsum akzeptabel.
  • Milch oder Milchprodukte begegnen einem bereits zum Frühstück und im Laufe des Tages immer wieder. Das in der Milch enthaltene Calcium kann z.B. die Wirkung einiger Antibiotika oder von Medikamenten gegen Knochenschwund beeinträchtigen. Ein zeitlicher Abstand zwischen Milch und den betroffenen Medikamenten verhindert die Wechselwirkung.

Mehr Informationen über Wechselwirkungen erhalten Sie in Ihrer Apotheke und im Themenspecial Wechselwirkungen zwischen Medikamenten und Lebensmitteln auf aponet.de.

ABDA/RF

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