Sie sind in: Startseite Aktuelles Aus Gesellschaft und Politik Tag der Organspende am 7. Juni 2014

Aktuelles

Ärztin, im Hintergrund, hält Organspendeausweis ins Bild.

Obwohl die meisten Menschen in Deutschland zu einer Organspende bereit sind, haben nur 28 Prozent von ihnen einen Organspendeausweis ausgefüllt.
© Alexander Raths - Fotolia

Fr. 06. Juni 2014

Tag der Organspende: "Mit dem Thema auseinandersetzen!"

Jeder einzelne Organspender kann bis zu sieben Menschen das Leben retten oder zumindest deren Krankheiten lindern. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe zufolge ist es daher wichtig, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Der Tag der Organspende mit einer zentralen Veranstaltung in Stuttgart am 7. Juni 2014 bietet dazu Anlass.

Anzeige

Nach einer aktuellen Umfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung sind die meisten Menschen in Deutschland zu einer Organspende bereit, doch nur 28 Prozent haben einen Organspendeausweis ausgefüllt. "Da aber jede Organspende Leben retten kann, ist es wichtig, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen und es nicht beiseite zu schieben", betont der Bundesgesundheitsminister. "Gemeinsam wollen wir erreichen, dass noch mehr Menschen ihre Entscheidung in einem Organspendeausweis dokumentieren", unterstreicht Gröhe.

Laut der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO), die die Organspende bundesweit koordiniert, liegt aber nur bei etwa jeder zehnten Organspende tatsächlich eine schriftliche Willensbekundung des Verstorbenen zur Organspende vor. Stirbt ein Mensch und kommt als Organspender infrage, hat aber zu Lebzeiten keine Festlegung getroffen, ob er seine Organe spenden möchte, werden die Angehörigen um eine Entscheidung gebeten. Dr. Axel Rahmel, Medizinischer Vorstand der DSO sagt: "Wir wollen zum einen gewährleisten, dass der Wunsch, nach dem eigenen Tod Patienten auf der Warteliste mit einer Organspende zu helfen, auch realisiert wird." Zum anderen sei eine selbst bestimmte Entscheidung aber auch für die Angehörigen möglicher Spender bedeutend, da diese dadurch im Ernstfall von dieser Frage entlastet würden, so die DSO. Sie springt damit dem Bundesgesundheitsminister in der Forderung, sich mit dem Thema auseinandersetzen, zur Seite.

Aktuelle Informationen zur zentralen Veranstaltung zum Tag der Organspende am 7. Juni 2014 in Stuttgart finden Sie auf der Webseite www.fuers-leben.de.
Auf dieser Seite können Sie im Bereich "Spendeausweis" auch Ihren persönlichen Organspendeausweis online ausfüllen.

FH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Gesellschaft und Politik

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Mumps-Ausbruch in den USA und Irland

Vor einer Reise oder einem Schüleraustausch lohnt es sich, den Impfschutz zu checken.

Die besten Tipps für guten Schlaf

Chemische Schlafmittel sind nicht immer die beste Lösung, warnen Apotheker.

Zahnpflege mindert das Krebsrisiko

Eine große Studie zeigt, dass mangelnde Mundhygiene das Risiko für Leberkrebs erhöht.

Essstörungen häufiger bei Typ-1-Diabetes

Gerade junge Frauen sind häufig betroffen, warnen Experten.

Hunde halten ihre Besitzer gesund

In der aktuellen Ausgabe der Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten geht es um das Thema „Gesund mit Hund“.

Weniger Softdrinks: Das hilft wirklich

Höhere Preise auf süße Getränke ist nur eine von mehreren sinnvollen Maßnahmen.

Verseuchte Lebensmittel in Europa

Verunreinigte Lebensmittel sorgen in der EU jedes Jahr für Millionen Erkrankungen.

Lieferengpässe bei Arzneimitteln bekämpfen

Gemeinsam wollen Pharmazeuten in Europa gegen Engpässe bei Medikamenten vorgehen.

Shisha: Gefahren werden unterschätzt

Wasserpfeifen können der Lunge noch stärker schaden als übliche Zigaretten.

Eltern geben Apotheken Bestnoten

Mütter und Väter sind sehr zufrieden mit den Leistungen ihrer Apotheke vor Ort.

Alkohol sorgt für viele Fehltage im Job

Wer häufig Alkohol trinkt, fällt im Job öfter aus, kommt zu spät oder ist unkonzentriert.

Abnehm-Pillen für Teenager gefährlich

Manche Nahrungsergänzungsmittel eignen sich für Kinder und Jugendliche nicht.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen