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Hundewelpe schaut aus Autofenster.

Puh ist das heiß... Das hält ja kein Hund aus!
© DoraZett - Fotolia

Fr. 20. Juni 2014

Auto im Sommer: Hitzefalle für Hunde

Im Sommer kann das Auto zur tödlichen Falle für Tiere werden. Lassen Sie deshalb z.B. Ihren Hund nicht alleine im Fahrzeug zurück, warnt der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe e.V. (ZZF). In praller Sonne heizt sich der Innenraum eines Autos schnell auf, und dem Tier drohen schon nach wenigen Minuten schwere Herz- und Kreislaufstörungen, die im schlimmsten Fall zum tödlichen Hitzschlag führen können.

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"Hunde können nicht schwitzen, deshalb halten sie Temperaturen ab 40 Grad höchstens 15 Minuten lang aus", sagt Norbert Holthenrich, Präsident des ZZF. Die Tiere können überschüssige Wärme lediglich durch Hecheln abgeben. Ein offenes Schiebedach oder ein Spaltbreit geöffnetes Fenster reichen zur Abkühlung nicht aus. Lange Autofahrten bei Hitze bekommen Hunden daher oft nicht gut.

Manche Tiere empfinden das Abreiben mit feuchten Tüchern als angenehme Erfrischung. Auch Kühlelemente, die in Tücher gewickelt sind, können helfen. Es gibt auch Hunde, die gerne ein Bad nehmen oder sogar im See schwimmen. Wichtig ist im Sommer laut ZZF eine ausreichende Fellpflege. Regelmäßiges Kämmen und Bürsten sorgt bei den Tieren für Abkühlung. Nur so kann Luft an die Haut kommen und es entstehen keine Verfilzungen. Das Fell der Tiere lieber nicht zu kurz scheren, denn es schützt vor der Sonne.

Im Gegensatz zu Hunden verkraften Katzen hohe Temperaturen besser, denn Hauskatzen stammen ursprünglich aus dem Orient. Doch direkte Sonneneinstrahlung mögen sie ebenfalls nicht. Um sich zu erfrischen, lecken Katzen sich das Fell nass. "Deshalb sollte ein gefüllter Napf mit frischem Wasser stets bereit stehen", rät Holthenrich.

RF

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