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Junges, attraktives Paar im Beachclub, lachen in die Kamera, Longdrinks in den Händen

Die schönste Zeit des Jahres kann man auch mit weniger Alkohol stilvoll genießen.
© Maridav - fotolia

Di. 29. Juli 2014

Alkohol: Auch die Leber braucht mal Urlaub

In den letzten Tagen geisterten Meldungen über angeblichen "Wodkahusten" Tausender britischer Mallorca-Touristen durchs Netz. Über die Ursachen dafür wird nach wie vor spekuliert, doch oft verführen z.B. billiger Alkohol oder All-inclusive-Angebote in Urlaubsländern dazu, mehr zu trinken als einem guttut. Gerade bei hohen Temperaturen und viel Sonne bergen alkoholische Getränke besondere Gefahren, sagt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

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  • Bei Hitze ist man schneller betrunken
    Wenn die Sonne brennt, wirkt Alkohol im Körper schneller und intensiver. Besonders an heißen Tagen kann zu viel Alkohol zu Kreislaufproblemen oder sogar bis zur Bewusstlosigkeit führen.
  • Alkohol ist als Durstlöscher tabu
    Bei Hitze schwitzt der Körper. Dabei verliert er Flüssigkeit, man verspürt also Durst. Wer diesen Durst mit Alkohol löscht, tut genau das Verkehrte, denn Alkohol erhöht sogar die Ausscheidung von Flüssigkeit. Der Körper wird noch mehr ausgelaugt, was einen Hitzschlag oder einen Kreislaufkollaps zur Folge haben kann. Sommer-Urlauber greifen deshalb lieber auf alkoholfreie Durstlöscher zurück, wie Mineralwasser, verdünnte Fruchtsäfte oder isotonische Getränke.
  • Alkoholabbau ist Schwerstarbeit für die Leber
    Wer denkt, er könne den Alkohol unter der Urlaubssonne wieder ausschwitzen, täuscht sich. Die Hauptarbeit beim Alkoholabbau übernimmt die Leber. Sie kann aber nur 0,1 bis 0,15 Promille pro Stunde abbauen. Wenn ständiges Trinken den Alkoholspiegel hochhält, ist die Leber immer überlastet und kann trotz Urlaubsentspannung nicht regenerieren.

Die BZgA rät, im Urlaub beim Alkohol im Limit zu bleiben, sodass die schönste und erholsamste Zeit des Jahres auch für den Körper zur Entspannung wird. Weitere Tipps und Informationen zu risikoarmem Alkoholkonsum finden Sie unter: www.kenn-dein-limit.de.

RF

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