Sie sind in: Startseite Aktuelles Aus Gesellschaft und Politik Weitere Reisewarnung für Ebola-Gebiete

Aktuelles

Rückansicht jüngere Frau mit kl. Koffer und Basttasche darauf, Jeans, helle Sommerbluse, schaut aus Flughafengebäude startendem Flieger hinterher

Das Auswärtige Amt hat seine Reisewarnungen für drei westafrikanische Staaten verstärkt.
© HappyAlex - Fotolia

Mi. 06. August 2014

Strengere Reisewarnung für Ebola-Gebiete

Aufgrund der sich ausbreitenden Ebola-Epidemie in Westafrika hat das Auswärtige Amt seine Reisewarnungen für die betroffenen Länder verschärft. Die Behörde rät nun dringend davon ab, die Länder Sierra Leone, Liberia und Guinea aufzusuchen.

Anzeige

In den drei westafrikanischen Ländern sind die Fälle von Infektionen mit dem Ebola-Virus weiter deutlich angestiegen. Betroffen ist laut Auswärtigem Amt die lokale Bevölkerung in überwiegend abgelegenen Gebieten im Grenzgebiet zwischen Sierra Leone, Liberia und Guinea. In allen drei Ländern seien aber durch Reisen Erkrankter auch sporadisch Fälle in anderen Regionen und in der jeweiligen Hauptstadt aufgetreten. Trotz internationaler Bemühungen sei ein Ende der Ausbreitung nicht in Sicht. Das zeigt auch ein Fall, der aus Liberia nach Lagos in Nigeria exportiert wurde.

Die Regierung Liberias hat Ende Juli die meisten seiner Grenzübergänge geschlossen. Weitere Einschränkungen im Reiseverkehr durch nationale Behörden in der Region schließt das Auswärtige Amt nicht aus. Da die Ausreisemöglichkeiten aus den Ländern weiter beschränkt werden könnten, rät das Amt dringend davon ab, die drei Länder zu bereisen. Auch an den Grenzen und Flughäfen anderer westafrikanischer Staaten sei mit verstärkten Kontrollen zu rechnen. Für Reisende nach Nigeria sieht das Amt noch kein relevantes Infektionsrisiko.

Eine Ansteckung mit dem Ebola-Virus erfolgt durch Kontakt zu Körperflüssigkeiten Erkrankter oder Verstorbener. Grundsätzlich ist auch die Infektion über den Verzehr von sogenanntem Bushmeat denkbar. Darunter versteht man Fleisch von Tieren aus dem Urwald wie Affen oder Flughunde, das in vielen afrikanischen Ländern angeboten wird. Experten raten, darauf in den betroffenen Regionen zu verzichten. Weitere Hinweise gibt das Auswertige Amt auf seinem Ebola Merkblatt.

RF

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Gesellschaft und Politik

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Antibiotika-Saft: So klappt die Mischung

Bei der Zubereitung von Trockensäften gibt es einige Tücken.

Coronavirus: Welche Gefahr besteht wirklich?

Die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus steigt weiter rasant an.

Pflanzenschutzmittel in Lebensmitteln?

Produkte aus Europa sind weniger belastet als solche aus Nicht-EU-Ländern.

Jubiläum bei Apotheker-Kongress

Um Patienten richtig beraten zu können, bilden sich Apotheker regelmäßig fort.

Organspende: Was ändert sich?

Der Bundestag hat eine Reform der Organspende beschlossen.

Kugelschreiber tötet 300 Menschen pro Jahr

Viele unterschätzen die Gefahr, die von dem alltäglichen Gegenstand ausgeht.

Die gefährlichsten Seuchen

Im ersten Teil der neuen NAI-Serie stellen wir die zehn bedrohlichsten Infektionskrankheiten vor.

5 Tipps: Was essen bei Arthrose?

Mit den richtigen Lebensmitteln lässt sich die Therapie unterstützen.

Notaufnahmen sollen entlastet werden

Ein neues Gesetz sieht vor, Notaufnahmen und den ärztliche Bereitschaftsdienst enger zu verzahnen.

Nasenspray: Sido kämpft gegen Sucht

Vermeintlich harmloses Schnupfenmittel macht dem prominenten Musiker seit Jahren zu schaffen.

Wenige Medikamente frei von Zuzahlung

Krankenkassen befreien ihre Versicherten nur bei einem von fünf Rabattarzneimitteln von der Zuzahlung.

18 Kassen erhöhen den Zusatzbeitrag

Bei den meisten Krankenkassen bleibt der Zusatzbeitrag jedoch stabil.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen