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Teamsitzung, im Mittlpunkt Mann, ca. Anfang 50, rechts und links jüngere Männer

In einer alternden Gesellschaft werden Arbeitskräfte zwar rarer. Die verbleibenden sind aber produktiver.
© pressmaster - Fotolia

Do. 25. September 2014

Die fünf guten Seiten einer alternden Gesellschaft

Ein internationales Forscherteam hat sich zur Abwechslung einmal nicht mit den Schattenseiten einer älter werdenden Gesellschaft beschäftigt – sondern mit den Vorteilen, die der demografische Wandel mit sich bringt.

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Als Paradebeispiel für eine alternde Gesellschaft wählten die Forscher Deutschland aus, mit einer Geburtenrate von 1,4 und einem Altersdurchschnitt der Bevölkerung von 44,3 Jahren. Wie sie im Online-Journal PLOS ONE berichten, fanden die Forscher fünf Bereiche, in denen eine älter werdende Bevölkerung auch ihre guten Seiten haben kann.

  1. Arbeitsleben: Während die Zahl der Arbeitnehmer in einer alternden Gesellschaft voraussichtlich sinke, sei beim Bildungsniveau im Gegenzug ein Anstieg zu erwarten. Der Rückgang bei den Arbeitskräften könnte so zumindest teilweise durch eine höhere Produktivität kompensiert werden, so die Forscher.
  2. Umwelt: Eine veränderte Altersstruktur und weniger Einwohner bedeuten auch einen geringeren Konsum energieintensiv hergestellter Güter und weniger CO2-Emissionen. Eine ältere Gesellschaft tut damit der Umwelt gut.
  3. Erbschaften: Da viele Menschen älter werden, verschiebt sich auch das Erbe auf einen späteren Zeitpunkt. Dies könnte viele dazu veranlassen, einen Teil ihres Erbes schon vorher zu nutzen, um beispielsweise ihren Ruhestand zu finanzieren oder ihre Kinder finanziell zu unterstützen. Überdies müsse das Erbe zwischen weniger Nachkommen aufgeteilt werden, da Familien weniger Kinder haben, schreiben die Wissenschaftler.
  4. Gesundheit: Viele Menschen leben länger und bleiben auch länger gesund. Den Ergebnissen zufolge wird der deutsche Durchschnittsmann im Jahr 2050 voraussichtlich 80 Prozent seines Lebens bei guter Gesundheit sein. Heute liegt diese Zahl den Forschern zufolge nur bei 63 Prozent.
  5. Lebensqualität: Die Studie prognostiziert, dass sich das Verhältnis zwischen Freizeit, Arbeit und Haushalt in der Zukunft verändern wird, und zwar zugunsten der Freizeit und damit einer höheren Lebensqualität.

HH

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