Sie sind in: Startseite Aktuelles Aus Gesellschaft und Politik Wann Zuzahlungen sich ändern können

Aktuelles

Kundin gibt einem Apotheker einen 5 Euro-Schein

Die Zuzahlung bei rezeptpflichtigen Arzneimitteln beträgt mindestens 5 Euro.
© Barmer GEK

Mo. 20. Oktober 2014

Zuzahlungen können sich im laufenden Monat ändern

Zuzahlungen für rezeptpflichtige Arzneimittel können sich nicht nur zum Monatsbeginn, sondern auch im laufenden Monat ändern. Darauf macht der Deutsche Apothekerverband (DAV) gesetzlich versicherte Patienten aufmerksam.

Anzeige

So fließen zum 1. und 15. eines Monats neben pharmazeutischen Informationen auch neue gesetzliche, vertragliche oder wirtschaftliche Fakten in die Software der Apotheken ein. Der Apotheker erkennt anhand seines Computerprogramms, wie hoch die Zuzahlung für ein ärztlich verordnetes Präparat ist. Ob ein Medikament zuzahlungsfrei ist, kann jeder Patient auch aktuell in der Zuzahlungsbefreiungsliste von aponet.de nachschlagen.

Für sinkende oder steigende Zuzahlungen kann es verschiedene Gründe geben. So können die Festbeträge - das sind Erstattungshöchstbeträge - angepasst werden. Dann verändern sich auch die Zuzahlungsbefreiungsgrenzen, die jeweils 30 Prozent unter dem Festbetrag liegen. Zudem können die pharmazeutischen Unternehmer ihre sogenannten Herstellerabgabepreise erhöhen oder senken. Nicht zuletzt treten immer wieder neue Rabattverträge einzelner Krankenkassen in Kraft, wobei jede Kasse selbst entscheiden kann, ob sie ihre Versicherten dann komplett oder zumindest zur Hälfte von der gesetzlichen Zuzahlung befreit.

Bei rezeptpflichtigen Arzneimitteln müssen Patienten 10 Prozent des Preises zuzahlen. Mindestens müssen es 5 Euro, höchstens dürfen es 10 Euro sein. Die Zuzahlung ist jedoch immer begrenzt auf die tatsächlichen Kosten des Medikaments. Die Apotheken sind gesetzlich verpflichtet, die Zuzahlungen von den Versicherten für die Krankenkassen einzufordern und an diese weiterzuleiten. Mit 2,0 Milliarden Euro erreichten die Patientenzuzahlungen im Jahr 2013 einen neuen Höchststand zugunsten der Gesetzlichen Krankenversicherung.

DAV/FH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Gesellschaft und Politik

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Eisdiele: Sahne oft mit Keimen belastet

Experten haben 1.000 Proben genauer unter die Lupe genommen.

Ist jede zweite Klinik überflüssig?

Experten haben untersucht, wie sich die Qualität der Versorgung verbessern lassen könnte.

Chinesische Medizin: Heilen mit Nadeln und Kräutern

In der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten geht es um alternative Heilverfahren.

Deutsche lassen sich immer öfter impfen

Im Vergleich zum Vorjahr sind die Impfraten deutlich gestiegen.

Schwere Grippewelle in Australien

Urlaubern wird dringend geraten, sich vor Reiseantritt impfen zu lassen.

Geplante OP: Zweite Meinung lohnt sich

Oftmals fällt die Therapieempfehlung eines zweiten Arztes ganz anders aus.

Fleisch: Salmonellen-Gefahr beim Grillen

Mit diesen Tipps lassen sich Lebensmittelinfektionen vermeiden.

Mit Medikamenten Steuern sparen

Ausgaben für Medikamente können bei der Steuererklärung geltend gemacht werden.

Wie schütze ich mich vor Hautkrebs?

Experten beraten am Lesertelefon zu Aktinischen Keratosen, einer Vorstufe von Hautkrebs.

Babys sollen ab 6 Monaten zum Zahnarzt

Ab sofort gibt es für Babys und Kleinkinder neue Vorsorgeuntersuchungen beim Zahnarzt.

Blutdruck: Gute Werte, langes Leben

Im Themenspezial der Neuen Apotheken Illustrierten dreht sich alles um den Blutdruck.

Auf hilfsbedürftige Senioren achten

Einige Personen brauchen bei Hitzewellen im Sommer besondere Unterstützung.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen