Sie sind in: Startseite Aktuelles Aus Gesellschaft und Politik Bundesrat billigt Pflegestärkungsgesetz

Aktuelles

Pflegerin macht mit einer Gabel einer pflegebedürftigen Seniorin ein Stück von einem Kuchen ab

Das neue Gesetz soll umfassende Erleichterungen für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen ermöglichen.
© KKH Kaufmännische Krankenkasse

Fr. 07. November 2014

Das Pflegestärkungsgesetz hat den Bundesrat passiert

Der Bundesrat hat den Weg frei gemacht für das Pflegestärkungsgesetz, das die Leistungen für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen umfassend verbessern soll. Das Gesetz tritt zu Beginn des Jahres 2015 in Kraft.

Anzeige

Durch das Pflegestärkungsgesetz stehen für die Pflege zu Hause zusätzlich 1,4 Milliarden Euro pro Jahr zur Verfügung. Alle Leistungsbeträge der Pflegeversicherung werden erhöht. Die Unterstützung für pflegende Angehörige wird ausgeweitet durch bessere Möglichkeiten zur Kombination verschiedener Unterstützungsleistungen wie Tages- und Nachtpflege und Kurzzeit- und Verhinderungspflege. Neue Entlastungsleistungen für Pflegebedürftige und pflegende Angehörige sollen die Situation ebenfalls verbessern. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe bezeichnet das Gesetz als "gute Nachricht für die Pflege in Deutschland".

Der Minister rät Pflegebedürftigen und pflegenden Angehörigen, sich frühzeitig über die neuen Leistungen zu informieren. Das geht kostenfrei bei der Pflegeberatung der jeweiligen Pflegekasse, der Pflegeversicherung oder eines Pflegestützpunkts. Die Stellen geben Auskunft, wie die Verbesserungen entsprechend der individuellen Situation optimal genutzt werden können.

Auch für die Pflegebedürftigen in stationären Pflegeeinrichtungen sieht das Gesetz Verbesserungen im Umfang von rund einer Milliarde Euro vor. Hier steigen die Leistungen der Pflegeversicherung je nach Pflegestufe zwischen 41 und 77 Euro pro Monat. Außerdem finanziert die Pflegeversicherung ab 2015 pro Jahr bis zu 45.000 zusätzliche Betreuungskräfte für die stationäre Pflege. Bislang waren es rund 25.000.

RF

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Gesellschaft und Politik

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Keime in Milchshakes aus der Eisdiele

Viele Proben aus Eisdielen oder Gaststätten weisen hohe Gehalte an Hefepilzen und Keimen auf.

Jugendliche rauchen und trinken seltener

Die Zahl der Jugendlichen, die rauchen, ist so niedrig wie seit 50 Jahren nicht mehr.

Heilsames Licht für die Gesundheit

Mehr zu den Wirkungen von Licht und Wärme erfahren Sie im Themenspezial der Neuen Apotheken Illustrierten.

So riskant sind Shishas und E-Zigaretten

Eine neue Studie zeigt, welche Gefahren im Vergleich zu herkömmlichen Zigaretten bestehen.

Sushi ist oft mit Schadstoffen belastet

Behörden haben hohe Konzentrationen von giftigen Stoffen in Algenblättern gefunden.

Wie gesund ist meine Leber?

Experten beraten heute am kostenlosen Lesertelefon zum Thema Lebergesundheit.

West-Nil-Virus könnte sich ausbreiten

Der Erreger ist offenbar in der Lage, in Deutschland zu überwintern.

Grippeimpfung in Apotheken ab Herbst?

Eine entsprechende Leitlinie dafür wurde in dieser Woche auf den Weg gebracht.

Gesund essen: Wer kennt sich aus?

Vor allem Männern und jungen Menschen mangelt es in diesem Bereich an Wissen.

Junge Menschen haben seltener Sex

Viele junge Menschen haben nur noch halb so oft Sex wie Gleichaltrige vor 20 Jahren.

Corona-Warn-App startet heute

Je mehr Personen die neue App nutzen, desto besser lässt sich die Coronavirus-Pandemie eindämmen.

Ist Diabetes heilbar?

Mehr zu den aktuellen Therapien und Heilungsmöglichkeiten lesen Sie im Themenspezial der Neuen Apotheken Illustrierten.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen