Sie sind in: Startseite Aktuelles Aus Gesellschaft und Politik Woher die "guten Vorsätze" kommen

Aktuelles

2 attraktive Paare, ein älteres, ein jüngeres, in festlicher Gardarobe mit gefüllten Sektgläsern, lachend, im Hintergrund Silvesterfeuerwerk

Die guten Vorsätze gehören traditionell zum Jahreswechsel wie Feuerwerk und ein Gläschen zum Anstoßen.
© Kim Schneider - Fotolia

Mi. 31. Dezember 2014

Römisches Erbe: Die guten Vorsätze fürs neue Jahr

Mit dem Rauchen aufhören, nicht mehr so viel trinken, mehr Sport treiben, gesünder essen – die Liste guter Vorsätze fürs neue Jahr ließe sich endlos fortsetzen. Doch woher stammt die Tradition, das neue Jahr mit einem Versprechen zu beginnen? Ein britischer Klassikforscher berichtet, dass dies schon im alten Rom üblich war.

Anzeige

"Am ersten Januar bekräftigten die höchsten Beamten Roms in einer Resolution ihre Loyalität gegenüber der Republik und legten vor dem Kaiser Eide ab", erklärt Professor Richard Alston von der Royal Holloway Universität in London. Dies wurde mit einer großen Zeremonie gefeiert, bei der die römischen Legionen in einer Parade aufmarschierten und auf dem Kapitol Opfer gebracht wurden. "Diese jährlich wiederkehrende Veranstaltung diente dazu, das Band zwischen den Bürgern, dem Staat und den Göttern zu erneuern", verdeutlicht der Experte für die Zeit des klassischen Altertums.

Am Neujahrstag nutzten viele Menschen ähnlich wie wir heute die Gelegenheit, über das vergangene Jahr nachzudenken und auf das neue Jahr zu blicken. In einer Feierlichkeit am Anfang des Jahres feierten die Römer daher auch Janus, den Gott des Neubeginns mit den zwei Gesichtern, von denen eines in die Vergangenheit und eines in die Zukunft schaut, so der Geschichtsexperte. Sein Name findet sich im Namen des Monats Januar wieder. Janus symbolisierte auch Werte wie Heim, Familie und Freundschaft.

Üblich sei es zudem gewesen, sich zum neuen Jahr gegenseitig mit Früchten und Honig zu beschenken und sich alles Gute für das neue Jahr zu wünschen, sagt Alston. Des Weiteren sei eine Art Mittwinterfest aus dieser Zeit bekannt, zu der sich unsere römischen Vorfahren ähnlich wie wir heute mit Freunden trafen, Geschenke austauschten und vor dem Start ins neue Jahr eine schöne Zeit miteinander verbrachten, so Alston.

HH

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Gesellschaft und Politik

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Zähne: Viele Kinder putzen zu selten

20 Prozent schaffen es nicht, zweimal täglich die Zähne zu putzen.

Apotheker sollen fair vergütet werden

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will die Arzneimittelversorgung in Deutschland reformieren.

Antibabypille Trigoa wird zurückgerufen

Bei einigen Packungen drohen Anwendungsfehler und ungewollte Schwangerschaften.

Apotheker sammeln Spenden

Welche Organisationen und Projekte um Hilfe bitte, lesen Sie hier.

Stefanie Tücking: Todesursache bekannt

Die SWR3-Moderatorin ist an einer Lungenembolie gestorben.

Statine werden zu häufig verordnet

Ärzte vernachlässigen offenbar zu häufig die Gefahr von Nebenwirkungen.

Schadstoffe im Weihnachtsgebäck

Lebkuchen, Stollen & Co sind in diesem Jahr seltener mit Acrylamid belastet.

Kinderlose Senioren sind nicht einsam

Wer keine Kinder hat, pflegt im Alter engere Beziehungen zu Freunden und Bekannten.

NAI vom 1.12.2018: Weihnachts-Spezial

Im Themenspezial der Neuen Apotheken Illustrierten dreht sich alles um Weihnachten.

Weihnachtspflanzen sind oft giftig

Amaryllis, Weihnachtsstern & Co können starke Vergiftungen auslösen.

Lesertelefon: Sicher Auto fahren im Alter

Experten beantworten Fragen zum Thema Fahrfitness im Alter.

Gefahr durch Medizinprodukte?

Prothesen und Implantate werden in Deutschland offenbar nur unzureichend geprüft.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen