Sie sind in: Startseite Aktuelles Aus Gesellschaft und Politik Ernährungsumstellung wirkt nachhaltig

Aktuelles

Junges Paar vor dem Gemüsestand im Supermarkt.

Wie eine repräsentative Umfrage zeigt, ist zum Abnehmen eine Ernährungsumstellung sinnvoll.
© pressmaster - Fotolia

Fr. 06. Februar 2015

Abnehmen: Ernährungsumstellung hat nachhaltigen Erfolg

Zu Jahresbeginn haben sich viele geschworen: Jetzt nehme ich ab. Das klappt oft noch ganz gut, doch nur vier von zehn schaffen es, das neue Gewicht zu halten. "Ohne eine dauerhafte Ernährungsumstellung und Bewegung ist der Gewichtsverlust nicht von Dauer", weiß der Präsident der Apothekerkammer Bremen, Dr. Richard Klämbt. Das zeigt auch eine Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse.

Anzeige

Zwei Drittel derjenigen, die scheitern, kapitulierten laut der Umfrage vor ihrem "inneren Schweinehund". Vier von zehn Befragten war der Zeitaufwand zu groß. Insbesondere Frauen vermissten zudem die Unterstützung durch die Familie. So bemängeln 35 Prozent der Frauen, dass die Angehörigen bei der Ernährungsumstellung nicht mitzogen. Bessere Ergebnisse erzielen diejenigen, die ihre Ernährung grundsätzlich umstellen. Deutlich mehr als die Hälfte, die diesen Weg eingeschlagen hatte, gibt an, dass es dadurch gelungen ist, dauerhaft überflüssige Pfunde loszuwerden.

Eine Kombination aus ballaststoffreicher Kost, Obst und Gemüse ist dafür empfehlenswert. Ein Anfang kann auch sein, abends auf Kohlehydrate zu verzichten oder diese am Abend zu reduzieren. Anregungen für gesunde Gerichte liefert z.B. die Rezeptdatenbank auf aponet.de. Wer sich zudem sportlich betätige, erziele dauerhaft einen positiven Effekt, erläutert Klämbt. Regelmäßiger Sport wie Schwimmen, Laufen, Radfahren, Walking, Tanzen oder auch Training im Fitnessstudio helfen dabei, die aufgenommenen Kalorien besser zu verwerten und einen Ausgleich zu schaffen. Dabei tut die Bewegung nicht nur dem Körper gut, auch die Seele profitiert davon. "Man bekommt den Kopf frei, kann abschalten. Außerdem ist das Gefühl, etwas geschafft zu haben, sich aufgerafft zu haben, unersetzbar", so der Kammerpräsident.

Wer es dennoch mit einer unterstützenden Methode probieren möchte, findet in der Apotheke zahlreiche Produkte, die eine Diät beispielsweise durch das Ersetzen einer Mahlzeit durch ein Pulvergetränk unterstützen sollen. Weitere Produkte wären Sättigungspillen, Fettblocker und Fettburner. "Bei allen Angeboten ist eine ausführliche Beratung wichtig, damit keine Mangelerscheinungen oder auch Wechsel- bzw. Nebenwirkungen auftreten", rät Klämbt. Stark übergewichtige Menschen sprechen zudem am besten vorab mit ihrem Hausarzt, wenn sie eine Diät machen und dabei zusätzliche Mittel einnehmen möchten.

AK Bremen/TK/RF

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Gesellschaft und Politik

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Tropische Zecken in Deutschland gefunden

Ein gefundenes Exemplar trug den Erreger des Zecken-Fleckfiebers in sich.

Geld zurück mit dem Grünen Rezept

Viele Krankenkassen erstatten die Kosten für rezeptfreie Medikamente.

Doping beim Fitness: Auch Frauen betroffen

Immer mehr Sportler nehmen herzschädigende Medikamente ein, um ihre Fitness zu verbessern.

Bauch-OP: Sterberate hängt von Klinik ab

Experten fordern, dass der Eingriff nur in zertifizierten Kliniken durchgeführt werden sollte.

Hitzschlag: Kein Paracetamol & Co

Fiebersenkende Medikamente sollten besser nicht eingenommen werden.

Teenager: Vorsorge J1 ist unbeliebt

Nur etwa jeder zweite Teenager nutzt die kostenlose Jugendgesundheitsuntersuchung.

Hitze im Büro macht vielen zu schaffen

Auch klimatisierte Räume empfinden viele als störend, wie eine Umfrage zeigt.

NAI vom 1.8.2018: Es liegt was in der Luft

Im Titelbeitrag der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten geht es um Insekten, Pollen und erhöhte Ozonwerte.

Check-up 35: Künftig nur noch alle 3 Jahre

Dafür soll die Vorsorgeuntersuchung umfassender werden.

Hitze: Frauen leiden stärker als Männer

Fast jedem Zweiten macht die anhaltende Hitzewelle gesundheitlich zu schaffen.

FSME-Impfung: Süden liegt vorn

In Bayern und Baden-Würrtemberg lassen sich besonders viele Menschen impfen.

Antidepressiva: Mehr Verordnungen

Die Zahl der Verschreibungen hat sich in den vergangenen 10 Jahren verdoppelt.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen