Sie sind in: Startseite Aktuelles Aus Gesellschaft und Politik Kennen Sie Satzungsleistungen?

Aktuelles

Apotheker berät Kundin.

Viele Patienten sind überrascht zu hören, dass gesetzliche Krankenkassen bisweilen sogar die Kosten für homöopathische Präparate übernehmen.
© Monkey Business - Fotolia

Mi. 25. Februar 2015

Kennen Sie Satzungsleistungen Ihrer Krankenkasse?

Eine aktuelle Umfrage zeigt: Nur wenige Versicherte wissen, dass ihre Krankenkasse die Kosten für rezeptfreie, apothekenpflichtige Medikamente, sogenannte OTC-Arzneimittel, erstattet. Diese Satzungsleistungen sind je nach Kasse etwas unterschiedlich geregelt.

Anzeige

Ergebnisse des Deutschen Gesundheitsmonitors, einer Befragung des Bundesverbandes der Arzneimittel-Hersteller e.V., zeigen: Mehr als die Hälfte der Teilnehmer wusste nicht über das Thema Satzungsleistungen Bescheid. Nur etwa jedem Vierten ist bekannt, dass seine Krankenversicherung entsprechende Leistungen anbietet. Seit 2012 dürfen Krankenkassen OTC-Arzneimittel erstatten. Aktuell bieten das etwa 60 Prozent der Krankenkassen ihren Versicherten im Rahmen von Satzungsleistungen an.

Um diese in Anspruch zu nehmen, können gesetzlich Versicherte ihre Apothekenrechnung zusammen mit der ärztlichen Verordnung, zum Beispiel einem Grünen Rezept, zur Erstattung bei ihrer Krankenkasse einreichen. Die Höhe der Erstattung variiert je Kasse. Zudem gibt es bei den meisten Kassen Budgetgrenzen, bis zu der die Kasse die Kosten übernimmt. Auch die Leistungen unterscheiden sich. Manche Krankenkassen erstatten nur anteilig die Kosten für die besonderen Therapierichtungen, wie pflanzliche, homöopathische oder anthroposophische Arzneimittel. Andere Kassen erstatten wiederum alle OTC-Arzneimittel, allerdings nur in der Altersgruppe der 12- bis 18-Jährigen.

Einen Überblick, welche Kassen solche Satzungsleistungen anbieten und welche Modalitäten gelten, bekommen Sie in der Liste der Kassen, die rezeptfreie Medikamente erstatten auf aponet.de.

BAH/RF

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Gesellschaft und Politik

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Jungen kiffen häufiger als Mädchen

Experten warnen: Für Jugendliche ist Cannabis besonders gefährlich.

Das Rezept aus der Apotheke?

Viele Patienten, Ärzte und Apotheker befürworten diese Möglichkeit.

Verstopfung wegen Schmerztherapie

Experten klären am Lesertelefon über die Risiken und Nebenwirkungen einer Schmerztherapie auf.

NAI vom 15.6.2018: Wahrheit über Gluten

Der Titelbeitrag der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten lautet „Die Wahrheit über Gluten“.

Neue Leitlinie für Bluthochdruck

Lesen Sie hier, was sich bei der Therapie von Bluthochdruck geändert hat.

Blutspender werden dringend gesucht

Vor allem jüngere Freiwillige, die Blut spenden wollen, sind in Deutschland rar.

Nebenwirkungen sind hier besonders häufig

Bei drei Wirkstoffklassen klagen Patienten besonders oft über Nebenwirkungen.

HPV-Impfung jetzt auch für Jungen

Bislang haben Experten die Impfung nur für Mädchen empfohlen. Das ändert sich jetzt.

HIV-Selbsttest soll ab Herbst verfügbar sein

Der Test soll helfen, dass mehr Menschen möglichst früh von ihrer Infektion erfahren.

Apotheker: Kritik an GKV-Positionspapier

Das Positionspapier sei patientenfeindlich und gefährde die Arzneimittelversorgung in Deutschland.

Apotheker suchen dringend Nachwuchs

Viele Apotheken finden keinen Nachfolger mehr und müssen daher schließen.

Wie viel Sonnencreme brauche ich?

Eine Apothekerin erklärt, was es mit der Elf-Hände-voll-Regel auf sich hat.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen