Sie sind in: Startseite Aktuelles Aus Gesellschaft und Politik Apotheker spenden für Hospizarbeit

Aktuelles

Porträt: Mädchen, ca. 8 Jahre, mit rosaweißgemustertem Kopftuch, schaut nach links aus dem Bild raus. Blaue Augen, leichtes Lächeln

In Baden-Württemberg leben etwa 3.000 Familien mit einem unheilbar erkrankten Kind.
© Frantab - Fotolia

Fr. 27. Februar 2015

Apotheker spenden für Hospizarbeit

Mit einer Spendensumme von 12.000 Euro unterstützt das Hilfswerk der baden-württembergischen Apothekerinnen und Apotheker den Aufbau eines stationären Kinder- und Jugendhospizes in Stuttgart. Das meldet der Apothekerverband des Bundeslandes.

Anzeige

Christoph Gulde, Vizepräsident des Hilfswerks und des baden-württembergischen Landesapothekerverbandes: "Die Begleitung und Unterstützung von Familien, die ein unheilbarkrankes Kind haben, ist mit eine der schwierigsten und gleichzeitig eine der wichtigsten Aufgaben. Das ist eine Situation, in der herkömmliche Therapien wie Arzneimittel oder medizinische Eingriffe an ihre Grenzen stoßen." Die baden-württembergischen Apotheker möchten das oftmals freiwillige Engagement von Menschen, die an der Seite der Betroffenen sind, unterstützen und sich am weiteren Ausbau der Kinder- und Jugendhospizarbeit beteiligen.

In Baden-Württemberg leben etwa 3.000 Familien mit einem unheilbar erkrankten Kind. Die Eltern betreuen ihren kranken Sohn oder ihre Tochter häufig über Monate oder Jahre und müssen rund um die Uhr verfügbar sein. Die Projektleiterin Elvira Pfleiderer erklärt, dass die Kinder und Familien Unterstützung brauchen, um die ihnen verbleibende Zeit bewusst und so angenehm wie möglich gestalten und leben zu können. Das Hospiz Stuttgart möchte zu diesem Zweck sein seit 2004 bestehendes ambulantes Kinderhospiz noch in diesem Jahr zum stationären Kinder- und Jugendhospiz erweitern. Hier können Kinder mit einer lebensverkürzenden Erkrankung am Lebensende unbegrenzt lange, alleine, oder auch mit der ganzen Familie aufgenommen werden. Nähere Informationen im Internet: www.hospiz-stuttgart.de.

LAV/RF

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Gesellschaft und Politik

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Wann darf der Arzt Cannabis verordnen?

Das neue Gesetz legt fest, welche Bedingungen erfüllt sein müssen.

Was Freiberuflichkeit bedeutet

Apotheker sind zwar keine Beamten, müssen aber viele staatliche Aufgaben erfüllen.

Apotheker begrüßen neues Cannabisgesetz

In Zukunft wird medizinisch notwendiges Cannabis wie andere Arzneimittel behandelt.

Apotheker benennen Patientenbeauftragten

Berend Groeneveld koordiniert u.a. die Kontakte zwischen Apotheken und Selbsthilfegruppen.

NAI vom 15.01.2017: Gesichter der Allergie

Im Titelbeitrag lesen Sie mehr über Ursachen und Therapie von Hautallergien.

Apotheke vor Ort ist nicht zu ersetzen

Nach Aufhebung der Preisbindung für ausländische Versender ist diese Infrastruktur gefährdet.

Kassen könnten Patienten entlasten

Es wären genug Überschüsse vorhanden, um die Zuzahlungen zu erlassen.

Essen: Gesund kommt vor lecker

Eine aktuelle Studie zeigt, was den Deutschen beim Thema Ernährung wichtig ist.

"Apotheke ist nah am Patienten"

In einem Kurzfilm macht sich CDU-Politiker Wolfgang Bosbach für die Apotheke vor Ort stark.

Jeder Achte hat E-Zigaretten probiert

Regelmäßige Nutzer sind vor allem Tabakraucher und Ex-Raucher.

Impfung: Große regionale Differenzen

In Teilen von Deutschland bestehen nach wie vor Impflücken.

Neue Arzneimittel oft ohne Zusatznutzen

Jedes dritte neue Medikament hat keine Vorteil gegenüber bekannten Präparaten.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen