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Apothekerin erklärt einer jungen Diabetikerin die Blutzuckermessung

Gerade für Diabetes-Neulinge wichtig: Apotheker beraten, wie Blutzucker-Messgeräte gehandhabt werden.
© Dan Race - Fotolia

Fr. 20. März 2015

Diabetes: Tests in Apotheken helfen chronisch Kranken

Um Diabetes erstmalig zu erkennen, kann bereits ein Test mit einem Tropfen Blut aus der Fingerkuppe wichtige Hinweise liefern. Apotheken bieten solche Tests an und verweisen die Patienten bei auffälligen Werten weiter zum Arzt.

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Typ-1-Diabetes ist zwar selten, aber durch seine Symptomatik wie Müdigkeit, Gewichtsverlust, starker Durst verbunden mit häufigem Wasserlassen für Ärzte leicht zu diagnostizieren. "Der Typ-2-Diabetes ist tückischer, weil er lange unerkannt bleiben kann", sagt Apothekerin Annkathrin Fischer, Pressesprecherin des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz e. V. - LAV. "Eine Ermittlung des Blutzuckerspiegels kann Klarheit verschaffen, wenn ich zur Risikogruppe mit Übergewicht und Bluthochdruck gehöre. Erste Anhaltspunkte kann solch ein Test schon in der Apotheke bringen." Ein Tropfen Blut von der Fingerkuppe reiche dazu aus. Wird hier ein erhöhter Wert festgestellt, bespricht man das Thema möglichst zeitnah mit dem Hausarzt.

Für alle an Diabetes Erkrankten ist es wichtig, die Blutzuckerwerte kontinuierlich zu kontrollieren. Dafür gibt es unterschiedliche Geräte in Apotheken. Die richtige Handhabung wird auf Wunsch mit den Kunden geübt. An der Volkskrankheit Diabetes leiden nach Schätzungen des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung hierzulande aktuell rund 6 Millionen Menschen - der Großteil davon am Typ-2-Diabetes. Falsche Ernährung, oft in Kombination mit Bewegungsmangel, ist sehr häufig dafür verantwortlich. Bei der weitaus selteneren Form Typ-1-Diabetes versagt die körpereigene Insulinbildung durch eine Autoimmunreaktion - oft bereits im Kindesalter.

LAV/RF

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