Sie sind in: Startseite Aktuelles Aus Gesellschaft und Politik Kassen erstatten "Pille danach" teilweise

Aktuelles

Plenarsitzung Bundesrat

Der Bundesrat hat den Regelungen zur "Pille danach" letzte Woche zugestimmt.
© Bundesrat/Henning Schacht

Mo. 30. März 2015

Kassen erstatten "Pille danach" für Frauen unter 20

Der Bundesrat hat die Erstattungsregeln für die rezeptfreie "Pille danach" abgesegnet. Bei Frauen unter 20 Jahren übernehmen die Krankenkassen damit auch in Zukunft die Kosten für das Arzneimittel.

Anzeige

Zusätzlich zu den Erstattungsregeln beschlossen die Länder ein Werbeverbot für die Notfall-Verhütungsmittel. Hersteller dürfen für diese Präparate damit nur innerhalb der medizinischen Fachkreise werben, nicht aber direkt bei Patienten. Das Heilmittelwerbegesetz wird entsprechend ergänzt. Erstattungsregeln und Werbeverbot sind im sogenannten Fünften SGB-IV-Änderungsgesetz verankert, nachdem die Bundesregierung beschlossen hatte, einer Entscheidung der EU-Kommission aus dem Januar zu folgen und Notfall-Verhütungsmittel auch in Deutschland freizugeben. Das Gesetz tritt nach der Verkündung im Bundesgesetzblatt in Kraft. Die Erstattungsregeln für junge Frauen gelten dann rückwirkend zum 1. März.

Seit 14. März ist die Pille danach offiziell verschreibungsfrei. Allerdings erhalten Frauen derzeit nur ein Präparat mit dem Wirkstoff Ulipristalacetat ohne Rezept in der Apotheke. Ob Apotheker auch ähnlich wirkende Arzneimittel mit dem Inhaltsstoff Levonorgestrel ohne Verschreibung abgeben dürfen, ist immer noch unklar. Das letzte Wort in dieser Frage haben die Aufsichtsbehörden der Bundesländer. Die haben sich bislang nicht geschlossen in dieser Angelegenheit geäußert.

PZ/RF

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Gesellschaft und Politik

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Künstliche Intelligenz in der Apotheke

Eine Expertin erläutert, welche Chancen sie künftig für die Apotheke vor Ort sieht.

FSME-Risikogebiet in Niedersachsen

Der Norden Deutschlands galt bisher noch nicht als Gebiet, in dem Zecken diese Erkrankung übertragen.

Brexit könnte Leben kosten

Wissenschaftler befürchten, dass sich die Ernährung auf der Insel drastisch verschlechtert.

Penicillin-Allergie seltener als vermutet

Experten raten Betroffenen daher, sich bei einem Allergologen testen zu lassen.

12 Millionen Diabetiker in 2040?

Forscher gehen davon aus, dass die Zahl der Erkrankten stark ansteigen wird.

Das ist die Nummer 1 der Todesursachen

In Deutschland sterben die meisten Menschen an Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Medikamente werden noch sicherer

Ab 9. Februar müssen Medikamente zusätzliche Sicherheitsmerkmale tragen.

Zahl der Apotheken sinkt weiter

Im vergangenen Jahr hat beinahe jeden Tag eine Apotheke geschlossen.

30 Millionen Grüne Rezepte ausgestellt

Seit 15 Jahren erhalten Kassenpatienten in der Arztpraxis immer häufiger ein Grünes Rezept.

Schneeschippen ist für Herzpatienten riskant

Durch die Kälte kann Schneeschippen in einigen Fällen sogar lebensgefährlich sein.

Vorsorgetermine im Überblick

In der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten dreht sich alles um die wichtigsten Vorsorgeuntersuchungen.

Welcher Tee hilft bei Erkältungen?

Welche Sorte bei welchen Beschwerden hilft, erklärt ein Apotheker.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen