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Parkinson-Patient mit Krankengymnastin, beide haben Bälle in den Händen und stehen sich gegenüber

Eine Säule der Behandlung der Parkinson-Erkrankung ist die Physiotherapie, die die Patienten wieder in Bewegung bringen soll.
© Deutsche Parkinson Vereinigung

Mi. 08. April 2015

Lesertelefon: Bewegungsstörungen bei Parkinson behandeln

Aufstehen, gehen, greifen, sich drehen, anhalten – was bei gesunden Menschen ganz automatisch abläuft, ist für Parkinson-Patienten eine große Herausforderung. Wie die moderne Medizin Bewegungsstörungen bei Parkinson behandelt, ist das Thema des Lesertelefons am Welt-Parkinson-Tag: Donnerstag, den 9.4.2015.

Rufen Sie an!

Am Donnerstag, den 9. April 2015
von 10 bis 17 Uhr
Rufnummer: 0800 – 0 60 4000

Der Anruf ist gebührenfrei.

Ihren Ursprung hat die Parkinson Erkrankung – und damit die Bewegungsstörungen – im Gehirn. In einem Gebiet namens Substantia nigra sterben Nervenzellen ab, die Dopamin bilden. Diesen Botenstoff, braucht der Körper für die Ausführung und Koordination von Bewegungen. Ohne ihn funktionieren Bewegungsabläufe nicht, die sonst automatisiert ablaufen. Bis heute ist Parkinson nicht heilbar, lässt sich das Fortschreiten der Krankheit nicht aufhalten. Aber der Krankheitsverlauf lässt sich beeinflussen.

Dabei setzt die Medizin auf den Einsatz von Medikamenten, die den Dopaminmangel im Gehirn ausgleichen sollen. In einigen Fällen kommt auch ein chirurgischer Eingriff in Betracht: Bei der Tiefenhirnstimulation werden Sonden im Gehirn platziert, die mit elektrischen Impulsen helfen, die Hirnaktivität zu kontrollieren. Die dritte Säule der Parkinson-Therapie sind die ergänzenden Therapien. Bei ihnen spielt Aktivierung eine zentrale Rolle: Physiotherapie, Logopädie, Ergotherapie und andere Angebote zielen darauf ab, die Betroffenen wieder in Bewegung zu bringen.

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Wie wirkt sich die medikamentöse Therapie auf die Bewegungsfähigkeit aus? Lässt die Wirkung der Medikamente mit der Zeit nach? Welche zusätzlichen Therapien helfen bei Gleichgewichtsstörungen? Welche Sportarten sind geeignet? Alle Fragen rund um die Behandlung von Bewegungsstörungen bei Parkinson beantworten die Experten individuell und vertraulich am Lesertelefon, das in Zusammenarbeit mit der Deutschen Parkinson Vereinigung dPV stattfindet.

Am Telefon unter 0800 – 0 60 4000:

  • Prof. Dr. Wolfgang Greulich; Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Geriatrie, Ärztlicher Direktor der Fachklinik für neurologische und neurochirurgische Rehabilitation, Helios Klinik Hagen-Ambrock
  • Prof. Dr. Rüdiger Hilker-Roggendorf; Facharzt für Neurologie und Neurologische Intensivmedizin, Leitender Arzt der Klinik für Neurologie, Paracelsus Klinik Marl
  • RA Friedrich-Wilhelm Mehrhoff; Geschäftsführer der Deutschen Parkinson Vereinigung e.V. (dPV), Neuss
  • Dr. Patea Pape; Fachärztin für Neurologie, Rehabilitationsmedizin und Verkehrswesen, Leitende Ärztin des NTC Neurologisches Therapiecentrum Köln
  • Univ.-Prof. Dr. Lars Timmermann; Facharzt für Neurologie, Oberarzt an der Klinik und Poliklinik für Neurologie der Universitätsklinik Köln
  • Prof. Dr. Dirk Woitalla; Facharzt für Neurologie, Chefarzt der Klinik für Neurologie, St. Josef-Krankenhaus Kupferdreh, Essen

RF

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