Sie sind in: Startseite Aktuelles Aus Gesellschaft und Politik Minister motiviert zur Impfung

Aktuelles

Arzt, links im Bild, impft Frau, kurze, graue Haare, in den rechten Oberarm. Beide ca. 50+

Viele Impfungen müssen regelmäßig aufgefrischt werden, damit sie weiterhin schützen. Das gilt auch für die alljährliche Grippeimpfung.
© Monkey Business - Fotolia

Mo. 20. April 2015

Impfwoche: Gröhe appelliert, den Impfschutz zu komplettieren

Vom 20. bis 25. April läuft die Europäischen Impfwoche. Aus diesem Anlass ruft Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe Menschen aller Altersgruppen dazu auf, ihren Impfschutz komplettieren zu lassen.

Anzeige

Die Europäische Impfwoche, die in diesem Jahr zum zehnten Mal stattfindet, steht unter dem Motto "Impflücken schließen". Wie wichtig das ist, zeigen aktuell Masernausbrüche in Berlin und anderen Bundesländern, für die vor allem fehlende Impfungen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen verantwortlich sind. "Wer leichtfertig eine Impfung ablehnt, gefährdet auch die, die aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden können", appelliert Gröhe an das Verantwortungsgefühl der Bevölkerung. "Wir müssen alle Gesundheits-Routineuntersuchungen nutzen, um den Impfschutz zu überprüfen", fordert der Minister.

Das Masern-Virus gehört zu den Erregern, die durch eine hohe Impfrate komplett eradiziert werden könnten. Von den erforderlichen 95 Prozent Geimpften ist Deutschland aber noch weit entfernt, insbesondere bei den 18- bis 44-Jährigen. In dieser Altersgruppe haben laut Robert-Koch-Institut (RKI) nur 56,9 Prozent mindestens eine Masernimpfdosis erhalten. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung adressiert mit ihrer Kampagne "Deutschland sucht den Impfpass" daher auch speziell diese Zielgruppe.

Offenbar hält der Nestschutz gegen Masern, den Neugeborene von der Mutter mitbekommen, nach einer Masern-Impfung der Mutter kürzer als nach einer durchgemachten Erkrankung. Daher ist es wichtig, Kinder früh zu impfen. Das geschieht in vielen Fällen jedoch zu spät, wie RKI-Präsident Professor Dr. Lothar Wieler bemängelt.

am/PZ

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Gesellschaft und Politik

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Websuchen zeigen Covid-19-Hotspots

Die Auswertung von Google-Anfragen erkennt Trends viel früher als andere Methoden.

Covid-19 aus der Schule fernhalten

Physiker haben Maßnahmen zum Schutz vor Ansteckung im Klassenraum ermittelt.

Krankschreibung per Telefon möglich

Die Regelung gilt ab heute für Patienten mit Erkrankungen der oberen Atemwege.

Corona: Botendienst der Apotheke nutzen

Durch diesen Service der Apotheken lässt sich die Ausbreitung des Virus weiter eindämmen.

Die besten heimischen Superfoods

Superfoods müssen nicht teuer sein und aus exotischen Ländern importiert werden.

Knochenbruch durch Osteoporose

Experten beraten am 15. Oktober zur Knochenschwundfraktur, die bei Osteoporose auftreten kann.

Demenz, Parkinson & Co auf dem Vormarsch

Mehr als jeder zweite Europäer leidet unter einer neurologischen Erkrankung.

Corona-Warn-App jetzt nutzen

Angesichts steigender Infektionszahlen ist es wichtig, dass viele Menschen die App nutzen.

Karies wird bei Kindern unterschätzt

Karies tritt bei Kindern und Jugendlichen häufiger auf als bislang gedacht.

Grippe: Erster Patient in Apotheke geimpft

In Bornheim bei Bonn hat der erste Patient eine Grippeimpfung in einer deutschen Apotheke erhalten.

E-Zigaretten: Wie gefährlich sind Liquids?

Deutsche Forscher haben Liquids auf schädliche Inhaltsstoffe getestet.

Grippe: Viele lassen sich nicht impfen

Jeder zweite Risikopatient plant in diesem Jahr keine Impfung gegen die Grippe.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen