Sie sind in: Startseite Aktuelles Aus Gesellschaft und Politik Hitliste: Die acht lautesten Berufe

Aktuelles

Profilfoto: Arbeiter, roter Overall, Mund-, Augen-, und Gehörschutz an Maschine

Bei der Arbeit an Maschinen und in Fabriken ist Gehörschutz unbedingt erforderlich.
© industrieblick - Fotolia

Do. 30. April 2015

Hitliste: Die acht lautesten Berufe

In Deutschland hat jeder Dritte über 50 Jahre mit den Folgen von Gehörverlust zu kämpfen. Teilweise steht das mit dem ausgeübten Beruf in Zusammenhang. Lesen Sie die Top 8 der Berufe mit der größten Lärmgefährdung gemessen in Dezibel (dB) als Maß für den Schalldruckpegel.

Anzeige

  1. 140 dB – Mitarbeiter im Bereich Flugzeugabfertigung
    Den Spitzenwert aller Berufsgruppen erreicht das Bodenpersonal am Flughafen, das auf dem Rollfeld zwischen den startenden und landenden Maschinen arbeiten. Ohrenbetäubende 140 dB werden hier erreicht. Gehörschutz ist obligatorisch.
  2. 120 dB – Straßenbauarbeiter
    Presslufthammer und anderes schweres Gerät an den Baustellen erreichen Werte von 120 dB. Ohne Gehörschutz darf hier ebenfalls nicht gearbeitet werden.
  3. 110 dB – Barkeeper
    Barkeeper sind an ihrem Arbeitsplatz einer stundenlangen Beschallung von 110 dB ausgesetzt. Ein ausreichender Schutz ist daher sowohl Mitarbeitern als auch den Gästen anzuraten!
  4. 105 dB – Fabrikarbeiter und Mitarbeiter in landwirtschaftlichen Betrieben
    Für Arbeitnehmer, die in Fabriken und in der Landwirtschaft mit großen Maschinen arbeiten, sind Werte um die 105 dB keine Seltenheit.
  5. 100 dB – Brauerei-Mitarbeiter
    Die Maschinen in Brauereien produzieren nicht nur schmackhafte Getränke, sondern auch Lärm von 100.
  6. 95 dB – Orchestermusiker
    Musik kann aber ab einer bestimmten Lautstärke zu Schädigungen am Ohr führen. Orchestermusiker sind berufsbedingt Musik in einer besonders hohen Intensität ausgesetzt, aber auch zu laute Musik auf Kopfhörern ist schädlich.
  7. 90 dB – Zahnarzt und Zahnarzthelfer
    Die Geräuschkulisse bei Zahnärzten kann auf Dauer ihre Spuren hinterlassen. Zahnärzte und Zahnarzthelfer arbeiten täglich unmittelbar neben den Gerätschaften, die ca. 90 dB erzeugen.
  8. 85 dB – Lehrer und Kindergärtner
    Wenn Kinder spielen und toben, entstehen Geräusche in einer nicht zu unterschätzenden Intensität. Werte im Bereich von 85 dB sind dabei nicht ungewöhnlich.

audibene/RF

Der aponet.de-Newsletter

Sie interessieren sich für aktuelle Gesundheits-Nachrichten? Probieren Sie das kostenfreie Newsletter-Abonnement von aponet.de und verpassen Sie keine Meldung mehr.

Gesellschaft und Politik

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

STIKO empfiehlt Gürtelrose-Impfung

Ein neuer Totimpfstoff wird allen Personen ab 60 Jahren empfohlen.

Zähne: Viele Kinder putzen zu selten

20 Prozent schaffen es nicht, zweimal täglich die Zähne zu putzen.

Apotheker sollen fair vergütet werden

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will die Arzneimittelversorgung in Deutschland reformieren.

Antibabypille Trigoa wird zurückgerufen

Bei einigen Packungen drohen Anwendungsfehler und ungewollte Schwangerschaften.

Apotheker sammeln Spenden

Welche Organisationen und Projekte um Hilfe bitte, lesen Sie hier.

Stefanie Tücking: Todesursache bekannt

Die SWR3-Moderatorin ist an einer Lungenembolie gestorben.

Statine werden zu häufig verordnet

Ärzte vernachlässigen offenbar zu häufig die Gefahr von Nebenwirkungen.

Schadstoffe im Weihnachtsgebäck

Lebkuchen, Stollen & Co sind in diesem Jahr seltener mit Acrylamid belastet.

Kinderlose Senioren sind nicht einsam

Wer keine Kinder hat, pflegt im Alter engere Beziehungen zu Freunden und Bekannten.

NAI vom 1.12.2018: Weihnachts-Spezial

Im Themenspezial der Neuen Apotheken Illustrierten dreht sich alles um Weihnachten.

Weihnachtspflanzen sind oft giftig

Amaryllis, Weihnachtsstern & Co können starke Vergiftungen auslösen.

Lesertelefon: Sicher Auto fahren im Alter

Experten beantworten Fragen zum Thema Fahrfitness im Alter.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen