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Erkältungskrankheiten sorgten für viele Krankschreibungen.

In der ersten Hälfte des Jahres 2015 wurden viele Arbeitnehmer von Erkältungen und Grippe geplagt.
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Fr. 31. Juli 2015

Erkältung: Arbeitnehmer melden sich häufiger krank

Deutschlands Arbeitnehmer haben sich in der ersten Hälfte des Jahres 2015 wieder häufiger krank gemeldet. Das berichtet die Krankenversicherung DAK nach einer der aktuellen Auswertung der Krankheitstage.

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Etwa jeder dritte Berufstätige (38,3 Prozent) wurde im ersten Halbjahr 2015 mindestens einmal krankgeschrieben. Insbesondere Erkältungskrankheiten machten den Betroffenen zu schaffen: Die Anzahl der Fehltage aufgrund von Schnupfen und Husten stieg um 53 Prozent besonders stark an. Laut DAK ist der Krankenstand auf 4,1 Prozent geklettert und hat sich damit im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr um 0,3 Prozentpunkte erhöht. Die durchschnittliche Erkrankungsdauer betrug 6,6 Tage.

Mehr als die Hälfte aller Arbeitsunfähigkeitstage entfielen auf drei Diagnosegruppen: Der häufigste Grund waren Rückenschmerzen und andere Muskel-Skelett-Erkrankungen. Jeder fünfte Fehltag (20,6 Prozent) wurde dadurch verursacht. Atemwegserkrankungen folgten knapp dahinter mit einem Anteil von 20,4 Prozent. Besonders auffällig: Die Zahl der Krankheitsfälle von Schnupfen und Husten stieg stark – um 45 Prozent – an. Frauen waren deutlich häufiger betroffen als Männer. "Der Anstieg des Krankenstandes ist nicht dramatisch. Erkältungswellen gibt es immer wieder," sagt DAK-Vorstandschef Herbert Rebscher. "In diesem Jahr waren die Erkältungskrankheiten jedoch besonders hartnäckig." Psychische Erkrankungen rangieren mit 15 Prozent auf Rang drei (Vorjahr: 16 Prozent). Für die aktuelle Krankenstands-Analyse hat das Berliner IGES Institut die Daten von 2,6 Millionen erwerbstätigen DAK-Versicherten für das erste Halbjahr 2015 ausgewertet.

DAK/NK

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