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Am 19. Mai 2016 richtet die Gastro-Liga den Aktionstag „Chronisch entzündliche Darmerkrankungen“ aus

Das Leben wieder genießen können - das wünschen Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen, deren Lebensqualität oft stark durch ihre Beschwerden eingeschränkt ist.
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Mi. 18. Mai 2016

Aktionstag: Neue Therapie bei chronischen Darmentzündungen

Am 19. Mai 2016 richtet die Gastro-Liga den Aktionstag "Chronisch entzündliche Darmerkrankungen" aus. Viele Patienten mit starken Beschwerden sprechen nicht immer auf die bisherigen Behandlungsmodelle an. Mit neuen Therapieoptionen, die Ärzten seit kurzem zur Verfügung stehen, steigt die Hoffnung, auch diesen Patienten zu einem normalen Leben zu verhelfen. Die neuen Therapien sind in diesem Jahr das zentrale Thema des Aktionstages. Auf Informationsveranstaltungen und über speziell eingerichtete Experten-Hotlines können sich Betroffene und Angehörige an diesem Tag bundesweit über die Krankheiten und deren Behandlung informieren.

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Morbus Crohn und Colitis ulcerosa, die beiden häufigsten chronisch entzündlichen Darmerkrankungen, sind oft mit starken wiederkehrenden Schmerzen, schwerem Durchfall und chronischer Erschöpfung verbunden. Die Suche nach einer für jeden Patienten individuell geeigneten Therapie ist aber in vielen Fällen so komplex wie die Erkrankung selbst. "Oft müssen Ärzte und Patienten zunächst mehrere unterschiedliche Therapieansätze ausprobieren, bevor eine Linderung der Beschwerden erreicht wird", weiß Professor Dr. Franz Hartmann, Gastroenterologe in Frankfurt am Main und Vorstandsmitglied der Gastro-Liga. "Umso wichtiger ist es, dass neue Medikamente entwickelt werden, insbesondere zur Behandlung schwieriger Fälle chronisch entzündlicher Darmerkrankungen." Die wichtigste Neuerung bei der medikamentösen Therapie ist die Zulassung eines sogenannten Integrin-Antagonisten. Es verhindert die Einwanderung bestimmter entzündungsfördernder Zellen aus den Blutgefäßen in das umgebende Gewebe. Das nunmehr seit mehr als einem Jahr zugelassene Medikament wirkt dabei nahezu ausschließlich im Magen-Darm-Trakt und ist vor allem für Patienten gedacht, bei denen eine konventionelle Therapie erfolglos geblieben ist oder aufgrund schwerer Nebenwirkungen nicht vertragen wurde.

Wer mehr über die neuen Therapieformen erfahren möchte, hat am 19. Mai 2016 die Möglichkeit dazu. Die Gastro-Liga organisiert rund um diesen Tag bundesweit Veranstaltungen mit Vorträgen und einem breiten Informationsangebot. Darüber hinaus richtet die Gastro-Liga im Mai telefonische Experten-Hotlines für Betroffene und Angehörige ein. Alle Informationen zum Aktionstag, den Veranstaltungsorten und Experten-Hotlines finden Sie auf der Webseite www.gastro-liga.de.

NK

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