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Bei der Gartenarbeit geschehen viele Unfälle.

Spitze Werkzeuge am besten immer gut sichtbar platzieren und nach der Arbeit wieder sicher verstauen.
© ehrenberg-bilder - Fotolia

Di. 05. Juli 2016

Unfälle bei der Gartenarbeit vermeiden

Mehr als 200.000 Unfälle passieren pro Jahr in Deutschland bei der Gartenarbeit. Das berichtet die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Mit einigen Tipps lassen sich ernsthafte Verletzungen jedoch vermeiden. Bei welchen Geräten besondere Vorsicht geboten ist, lesen Sie hier.

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Für fast die Hälfte aller Unfälle sind scharfe oder spitze Gegenstände verantwortlich, gefolgt von Stürzen von der Leiter. Gefährlich sind vor allem achtlos herumliegende Gartengeräte, die sich schnell durch die Flip-Flops in den Fuß bohren können. "Um ernsthafte Verletzungen zu vermeiden, sollten Kultivatoren, Harken und andere scharfe oder spitze Werkzeuge gut sichtbar und möglichst außerhalb der Reichweite von Kindern abgestellt werden", raten Stephan Schweda, Sprecher des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), und Dr. Susanne Woelk, Geschäftsführerin der Aktion DAS SICHERE HAUS (DSH), in einer gemeinsamen Mitteilung. Feste, geschlossene Schuhe mit Profilsohle sind ebenfalls empfehlenswert.

Besondere Vorsicht ist beim Umgang mit motorbetriebenen Geräten wie Heckenscheren, Rasentrimmer und- mäher, Kettensägen oder Häckslern geboten. Vor der ersten Inbetriebnahme also unbedingt die Gebrauchsanweisung lesen – nicht zuletzt um zu erfahren, welche Schutzausrüstung notwendig ist. "Vergewissern Sie sich außerdem, dass die Sicherheitsvorrichtungen an den Maschinen intakt und vollständig sind", raten GDV und DSH. Die Experten warnen zudem vor Trittleitern, die in der Küche zwar gute Dienste leisten. Für das Arbeiten im Garten sind diese aber in der Regel ungeeignet. Für mehr Stabilität sorgt hier eine Leiter mit einer Bodentraverse. Sie bietet sicheren Stand bei der Arbeit an Sträuchern, Hecken und Bäumen und vermindert die Gefahr des Umkippens.

GDV/DSH

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