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Woran man eine Depression erkennt, erklären Experten am Lesertelefon.

In einer akuten depressiven Phasen scheint es für Betroffene unmöglich, ihren Alltag zu bewältigen.
© Paolese - Fotolia

Mi. 08. Februar 2017

Lesertelefon: Depression erkennen und behandeln

Schwermut, völlige Antriebslosigkeit und eine tiefe Traurigkeit, die einfach nicht verschwinden will – für Millionen von Menschen in Deutschland ist dieses Lebensgefühl Alltag. Wer an einer Depression leidet, braucht schnellstmöglich Zugang zu einer geeigneten Therapie. Doch woran erkenne ich als Betroffener, ob ich an einer Depression leide? Welche Möglichkeiten der Behandlung gibt es heute? Wie und wo erhalte ich schnelle Hilfe? Dazu informieren Experten am Donnerstag, 9. Februar 2017, am kostenlosen Lesertelefon – vertraulich und auf Wunsch anonym.

Rufen Sie an!

Am Donnerstag, den 9. Februar 2017
von 13:30 Uhr bis 17:30 Uhr
Rufnummer: 0800 - 0 60 4000

Der Anruf ist gebührenfrei.

Für Betroffene selbst ist es oft schwer zu beurteilen, ob sie tatsächlich an einer behandlungsbedürftigen Depression erkrankt sind. Zum einen erlaubt ihnen ihre Verfassung kaum eine objektive Einschätzung ihrer Situation, zum anderen können die Symptome einer Depression vielfältig sein. Der erste und wichtigste Schritt für Betroffene ist deshalb, schnellstmöglich Kontakt zu einem Arzt, Psychologen oder Psychotherapeuten aufzunehmen. Je eher sich Betroffene Hilfe suchen, desto besser sind ihre Aussichten auf Genesung. Denn die gute Nachricht für Menschen mit einer Depression lautet: Es handelt sich um eine Krankheit, die sich in der Mehrzahl der Fälle gut behandeln lässt.

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In der Realität erweist sich die Idee der schnellen Hilfe oft als schwer umsetzbar. Denn nur rund ein Zehntel aller Menschen mit einer akuten Depression erhalten hierzulande eine geeignete Psychotherapie. Hinzu kommt: Bis zum Beginn der Therapie vergehen nicht selten sechs Monate. Doch eine Depression lässt sich nicht auf die lange Bank schieben. Im Gegenteil: Unbehandelt können sich die Symptome dramatisch verschlechtern. Doch wie können Betroffene die Wartezeit überbrücken? Eine Möglichkeit sind so genannte Online-Therapieprogramme. Ihre Wirksamkeit haben einige der so genannten technologiegestützten psychosozialen Interventionen mittlerweile in Studien bewiesen: Diese werden von den Patienten akzeptiert und können zu einer Verbesserung der depressiven Symptomatik führen.

Habe ich eine Depression, die behandelt werden muss? An wen wende ich mich, um über meine Krankheit zu sprechen? Können Online-Therapieprogramme in meinem Fall helfen? Und wenn ja: Wie finde ich das für meine individuellen Bedürfnisse geeignete Programm? Die Experten am Lesertelefon beantworten alle Fragen rund um das Thema Depression.

Am Telefon unter 0800 - 0 60 4000:

  • Dr. med. Elif Cindik-Herbrüggen; Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, MPH, Neuropsychiatrisches Zentrum Riem (NPZR), München
  • Dr. med. Jaroslav Malevani; Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Chefarzt der Somnia Privatklinik Köln/Hürth
  • Dr. med. Thilo Hashemi; Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie, Neurologisch-Psychiatrische Gemeinschaftspraxis, Mettmann
  • Priv.-Doz. Dr. med. Michael Landgrebe; Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie der kbo Lech-Mangfall-Klinik, Agatharied

NK

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