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Experten beraten junge Familien zum Thema Epilepsie.

Epilepsie kann in jedem Alter ausbrechen, häufig tritt die Erkrankung jedoch bereits im Kindes- und Jugendalter auf.
© Models colourbox.de/2013 David Pereiras

Mi. 04. Oktober 2017

Lesertelefon: Leben mit Epilepsie

Es kann jederzeit und an jedem Ort passieren: beim Einkaufen, beim Sport, auf dem Weg zur Arbeit – oder zur Schule. Ein epileptischer Anfall kommt oft ohne Vorwarnung und stellt das Leben völlig auf den Kopf. Wie die moderne Epilepsie-Therapie und weitere Unterstützungsangebote zur Lebensgestaltung von Kindern und Erwachsenen mit Epilepsie beitragen, dazu informieren Experten am Lesertelefon anlässlich des Tags der Epilepsie 2017 am Donnerstag, 5. Oktober 2017.

Rufen Sie an!

Donnerstag, den 5. Oktober
von 10 bis 15 Uhr
0800 – 2 811 811

Der Anruf ist gebührenfrei.

Jeder Mensch hat die Veranlagung zu einem epileptischen Anfall, denn unser Gehirn weist eine grundsätzliche Bereitschaft zur unkontrollierten elektrischen Entladung auf. Das zeigt auch die Statistik: Epilepsie ist eine der häufigsten Erkrankungen des Zentralnervensystems überhaupt. Jeder Zehnte erlebt bis zu seinem 80. Lebensjahr einmal einen epileptischen Anfall. Je nachdem, welche Teile des Gehirns betroffen sind und wie viele Nervenzellen sich entladen, kommt es zu Anfällen unterschiedlicher Art und Intensität. In vielen Fällen existiert keine spezifische Ursache. Im Prinzip kann eine Epilepsie also jeden treffen, doch die meisten Neuerkrankungen werden bei Kindern und Jugendlichen sowie bei Menschen über 60 festgestellt. Die gute Nachricht: Rund 70 Prozent der Patienten werden durch die medikamentöse Behandlung anfallsfrei und können ein weitgehend normales Leben führen.

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Für Menschen mit Epilepsie steht ein Wunsch im Mittelpunkt: ein ganz normales Leben führen, ohne die ständige Angst vor einem erneuten Anfall und dem damit verbundenen Kontrollverlust. Doch wie lassen sich Alltag, Familienleben, Schule, Beruf und Freizeit gestalten, wenn es jederzeit zu einem Anfall kommen kann? Wie kann die Krankheit behandelt werden und wie können Eltern ihren epilepsiekranken Kindern ein unbeschwertes Heranwachsen ermöglichen? Antworten auf alle Fragen rund um die Epilepsie bei Kindern und Jugendlichen gibt es am Lesertelefon bei diesen Experten:

Am Telefon unter 0800 – 2 811 811

  • Univ.-Professor Gerhard Kurlemann; Arzt für Kinder- und Jugendmedizin, Neuropädiatrie, Verkehrsmedizin, Oberarzt der Klinik für Kinder - und Jugendmedizin, Leiter des Bereiches Neuropädiatrie und pädiatrische Epileptologie am Universitätsklinikum Münster
  • Priv.-Doz. Dr. med. Lothar Burghaus; Facharzt für Neurologie und Chefarzt der Klinik für Neurologie am Heilig Geist-Krankenhaus, Köln
  • Anja Daniel-Zeipelt; Epilepsie-Patientin, Autorin mehrerer Bücher zum Thema Epilepsie, Leun bei Wetzlar
  • Sarah Jørgensen; Epilepsie-Patientin und Autorin des Romans "Panthertage – Mein Leben mit Epilepsie"

NK

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