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Die Arbeitszeiten beeinflussen die Schlafqualität.

Unter unregelmäßigen Arbeitszeiten leidet bei sehr vielen Menschen der Schlaf.
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Mo. 20. November 2017

Wie der Job die Schlafqualität beeinflusst

Um leistungsfähig und fit zu sein, brauchen wir ausreichend Schlaf. Jeder dritte Deutsche schläft jedoch nur mittelmäßig, schlecht oder sehr schlecht und ein Viertel der Erwachsenen schafft es nicht, nachts mindestens sechs Stunden zu schlafen. Das geht aus der Studie "Schlaf gut, Deutschland" der Techniker Krankenkasse (TK) hervor.

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Überdurchschnittlich hoch ist der Anteil der Schlecht-Schläfer unter den Berufstätigen mit unregelmäßigen Arbeitszeiten oder Schichtdienst. Von diesen sogenannten Flex-Beschäftigten klagen sogar 40 Prozent der Umfrageteilnehmer über schlechte Schlafqualität, die Hälfte schläft höchstens fünf Stunden. Wer nicht ausreichend schläft, wird krank und gefährdet nicht nur die eigene Gesundheit, wenn Unfallrisiko und Fehlerquote im Job steigen, mahnen die Herausgeber der Studie. "Im Schlaf sortiert das Gehirn seinen Zwischenspeicher. Dafür muss das System herunterfahren, das ist im laufenden mentalen Betrieb nicht möglich", so Dr. Jens Baas, Vorstandsvorsitzender der TK.

Die innere Uhr des Menschen tickt im Tag-Nacht-Rhythmus, ist also am Tag auf Aktivität und in der Nacht auf Ruhe programmiert. Untersuchungen zeigen, dass Beschäftigte bei gleicher Tätigkeit zu verschiedenen Zeiten unterschiedlich beansprucht werden. "Die Frühschicht liegt bei 100 Prozent Energieeinsatz, die Spätschicht bei 113 und die Nachtschicht bei 156 Prozent. Wer also möchte, dass Beschäftigte trotzdem gesund bleiben, muss sich um ein wirksames Betriebliches Gesundheitsmanagement kümmern", sagt Dr. Utz Niklas Walter vom Institut für Betriebliche Gesundheitsberatung. Die schlechten Schläfer sind laut der TK-Studie zudem deutlich mehr von gesundheitlichen Beschwerden betroffen. 54 Prozent leiden unter Muskelverspannungen und Rückenschmerzen, bei den "Gutschläfern" sind es nur 35 Prozent. Wer schlecht schläft, fühlt sich mehr als doppelt so häufig erschöpft (44 zu 21 Prozent), gereizt (33 zu neun Prozent) und niedergeschlagen (21 zu sechs Prozent).

TK/NK

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