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Möglichst zwanglos und in der Gruppe. So macht Singen am meisten Spaß.

Möglichst zwanglos und in der Gruppe. So macht Singen am meisten Spaß.
© VadimGuzhva - Fotolia.com

Fr. 22. Dezember 2017

Gemeinsames Singen macht glücklich

Ob "O du Fröhliche" oder "Stille Nacht" in der Kirche oder andere Weihnachtsklassiker unterm Tannenbaum – die Weihnachtszeit verlockt viele zum gemeinsamen Singen. Eine neue Studie aus Großbritannien belegt nun, dass gemeinschaftliches Singen ohne Erfolgsdruck glücklich macht - und das nicht nur an den Feiertagen.

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Gemeinsam mit anderen lediglich aus Spaß an der Freude zu singen, half Menschen mit psychischen Krankheiten wie Depressionen oder Ängsten, ihre psychische Gesundheit zu erhalten oder zu verbessern. Dies berichten Wissenschaftler von der University of East Anglia (UEA) in Norwich in der Fachzeitschrift Medical Humanities. Die Kombination von Gesang und Geselligkeit war wichtig für die Gesunderhaltung, da sie ein Gefühl von Zugehörigkeit und Wohlbefinden förderte. Die wöchentliche Teilnahme am gemeinsamen Singen liefere Struktur, Unterstützung und Kontakt, was den Teilnehmenden half, die Stimmung zu verbessern, sich gut zu fühlen und im täglichen Leben besser zu funktionieren, sagt Professor Tom Shakespeare.

Grundlage der Studie bildet das in der Grafschaft Norfolk angesiedelte Projekt "Sing Your Heart Out" (SYHO). Ursprünglich 2005 in einem psychiatrischen Krankenhaus ins Leben gerufen, ist das Projekt mittlerweile auch für die breite Öffentlichkeit zugänglich. So besuchen mittlerweile rund 120 Personen in Norfolk vier kostenfreie, wöchentlich stattfindende Sing-Workshops. Etwa ein Drittel der Teilnehmer hatte schon einmal psychische Probleme. "Der Hauptunterschied von ‚Sing Your Heart Out‘ zu einem Chor ist, dass jeder daran teilnehmen kann, unabhängig von seinen Fähigkeiten", sagt Shakespeare. Darüber hinaus sei der Druck sehr gering, weil die Teilnehmer nicht auf eine Aufführung hinarbeiteten. Es diene nur dem Spaß, so der Wissenschaftler. Von einer Therapie-Gruppe unterscheide es sich zudem, weil es keinen Druck gebe, seine Probleme zu diskutieren.

HH

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