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Diese Tipps helfen Rauchern, von ihrem Laster loszukommen.

Wer mit dem Rauchen aufhören möchte, sollte im Vorfeld dafür sorgen, alle Zigarettenvorräte aus dem Haus zu verbannen.
© Adam Gregor - Fotolia

Mi. 27. Dezember 2017

Nichtraucher werden: Diese 3 Tipps helfen

Mehr als ein Viertel der Deutschen raucht gelegentlich oder dauerhaft. "Nichtraucher zu werden ist einer der häufigsten Neujahrsvorsätze. Gute Vorbereitung erleichtert den Ausstieg", sagt Thomas Benkert, Vizepräsident der Bundesapothekerkammer. Der Apotheker gibt Betroffenen hilfreiche Tipps, die das Aufhören erleichtern.

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44 Prozent der Raucher planen, sich von ihrem Laster zu verabschieden. Das ergab eine repräsentative Meinungsumfrage im Auftrag der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e.V. im Frühjahr 2017. Doch warum ist dieser Vorsatz oft so schwer umzusetzen? Beim Rauchen aktiviert Nikotin das Belohnungszentrum im Gehirn innerhalb weniger Sekunden. Der Raucher fühlt sich kurzzeitig wach und entspannt. Aber nach einiger Zeit entsteht eine körperliche Abhängigkeit: Ohne die regelmäßige Dosis Nikotin entstehen körperliche Entzugssymptome wie Unruhe oder Reizbarkeit. Um diesen unangenehmen Gefühlen aus dem Weg zu gehen, stecken sich viele Aufhörwillige die nächste Zigarette an.

Vor einem geplanten Rauchstopp sollte man sich klar machen, welche Gewohnheiten man mit dem Rauchen verbindet und wie diese ersetzt werden können. Ist das Rauchen an bestimmte Situationen gekoppelt, etwa nach dem Essen, sollte man neue Rituale finden, zum Beispiel, sich nach dem Essen die Zähne zu putzen. Ist das Verlangen nach der Zigarette an Schlüsselreize wie Kaffee gebunden, hilft es, in der ersten Zeit auf ein anderes Getränk umzusteigen.

Wird das akute Verlangen zu groß, helfen die drei "A-Tipps":

  1. Aufschieben – etwa zehnmal tief durchatmen
  2. Ausweichen, zum Beispiel den Raucherbereich im Bahnhof meiden
  3. Ablenken, zum Beispiel jemanden anrufen. Statt einer Zigarette kann man auch einen Lutscher in den Mund nehmen. Dann sind auch die Hände und die Lippen beschäftigt.

Außerdem sollte man keinen Zigarettenvorrat mehr griffbereit haben. Rezeptfreie Arzneimittel mit Nikotin können die körperlichen Entzugssymptome abmildern. "Nikotinersatzmittel sind nur für eine Übergangszeit gedacht. Sie reichen alleine meist nicht aus, um sich dauerhaft von der Zigarette zu verabschieden. Wer aufhören will, muss vor allem seine innere Einstellung ändern", sagt Apotheker Benkert. Wer zu Neujahr einen Rauchstopp plant, besorgt sich diese Medikamente am besten rechtzeitig. Je nach Rauchverhalten sind verschiedene Arzneiformen wie Kaugummis oder Pflaster empfehlenswert. Kaugummis eignen sich vor allem für Raucher, die zu bestimmten Gelegenheiten geraucht haben. Nikotinpflaster eignen sich eher für Raucher, die regelmäßig über den ganzen Tag geraucht haben.

ABDA

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