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Experten beraten am kostenlosen Lesertelefon über Depressionen.

Frauen erkranken zwei- bis dreimal so häufig an einer Depression wie Männer.
© Johan Larson - Fotolia

Mi. 14. März 2018

Lesertelefon: Depressionen erkennen und behandeln

Wenn Niedergeschlagenheit zum Lebensgefühl wird, der Alltag zur Kraftprobe und Freudlosigkeit zum ständigen Begleiter, kann mehr dahinter stecken als nur ein Stimmungstief. Dauern diese Anzeichen länger als zwei Wochen an, ist professionelle Hilfe gefragt. Denn wer an einer Depression leidet, braucht schnellstmöglich Zugang zu einer geeigneten Therapie. Doch woran erkenne ich als Betroffener, ob ich an einer Depression leide? Wie und wo erhalte ich schnelle Hilfe? Dazu informieren Experten am 15. März 2018 am kostenlosen Lesertelefon – vertraulich und auf Wunsch anonym.

Rufen Sie an!

Donnerstag, den 15. März 2018
zwischen 11 und 16 Uhr
0800 - 0 60 4000

Der Anruf ist aus allen deutschen Netzen gebührenfrei.

Nach Angaben der Stiftung Deutsche Depressionshilfe ist etwa jede vierte Frau und jeder achte Mann im Laufe des Lebens von einer Depression betroffen. Frauen erkranken demnach zwei- bis dreimal so häufig an einer Depression wie Männer. Zudem ist von einer hohen Dunkelziffer auszugehen, denn viele Betroffene stellen sich aus Scham oder Angst nicht ihrer Erkrankung.

Doch falsche Scham ist völlig fehl am Platz: Denn bei einer Depression handelt es sich nicht um eine Befindlichkeitsstörung, sondern um eine Krankheit, die sich in der Mehrzahl der Fälle gut behandeln lässt. Je eher Betroffene sich Hilfe suchen, desto besser sind ihre Aussichten auf Genesung. Ein individuelles Programm aus Psychotherapie und einer Behandlung mit Antidepressiva kann die akute depressive Phase durchbrechen und den Lebensmut auf Dauer zurückbringen.

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Voraussetzung für die erfolgreiche Behandlung ist der schnelle Zugang zu professioneller Hilfe. Doch die Wartezeiten auf einen Facharzttermin oder den Therapieplatz betragen nicht selten bis zu sechs Monate. Ein für die Betroffenen unvorstellbar langer Leidenszeitraum, der ihre Situation weiter verschlechtern kann. Abhilfe versprechen laut dem Deutschland Barometer Depression 2017 der Stiftung Deutsche Depressionshilfe sogenannte Online-Therapieprogramme. Diese Programme haben ihre Wirksamkeit in klinischen Studien mehrfach unter Beweis gestellt und werden von Ärzten und Psychotherapeuten vor allem zur Wartezeit-Überbrückung und Therapieunterstützung empfohlen.

Deuten meine Beschwerden auf eine Depression hin? An wen wende ich mich, um über meine Krankheit zu sprechen? Wie wirken Antidepressiva und Psychotherapie? Können Online-Therapieprogramme in meinem Fall helfen? Wie finde ich ein für meine Bedürfnisse geeignetes Programm – und wer übernimmt die Kosten? Alle Fragen rund um das Thema Depression beantworten Experten am Donnerstag, 15. März 2018, am kostenlosen Lesertelefon:

Am Telefon unter 0800 - 0 60 4000

  • Dipl. med. Kerstin Adamczak; Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Berlin
  • Dr. med. Thomas Karl Gratz; Facharzt für Nervenheilkunde, Berlin
  • PD Dr. med. Cora S. Weber; Fachärztin für psychosomatische Medizin & Psychotherapie, Chefärztin der Fachabteilung Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Oberhavelkliniken, Hennigsdorf
  • PD Dr. med. Mazda Adli; Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Ärztliche Leitung Fliedner Klinik, Berlin

NK

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