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Jeder zweite Senior fürchtet sich vor Gedächtnisverlust.

Männer fürchten sich im Alter etwas weniger vor Alzheimer als Frauen.
© Nottebrock / Alzheimer Forschung Initiative e.V.

Di. 17. April 2018

Senioren: Angst vor Alzheimer ist groß

Mehr als jeder zweite über 70-Jährige fürchtet, an Alzheimer zu erkranken. Das ergab eine repräsentative Umfrage im Auftrag der gemeinnützigen Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI). Die Studie zeigt auch, dass die Sorge vor dem Gedächtnisverlust erst mit dem Alter steigt.

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So haben 61 Prozent der über 70-Jährigen Angst vor einer solchen Erkrankung. In der Gesamtbevölkerung sind es noch 40 Prozent, bei den unter 30-Jährigen lediglich 14 Prozent. Während sich Männer (33 Prozent) weniger Sorgen über eine Alzheimer-Erkrankung machen, liegt dieser Wert bei Frauen (47 Prozent) deutlich höher. Die Angst vor der Alzheimer-Krankheit ist bei Personen, die einen alzheimerkranken Angehörigen haben, mit 58 Prozent viel stärker ausgeprägt als in der Gesamtbevölkerung.

Die Alzheimer-Krankheit ist eine unheilbare Störung des Gehirns. Durch das Absterben von Gehirnzellen werden Erkrankte zunehmend vergesslich, verwirrt und orientierungslos. Mit deutschlandweit rund 1,2 Millionen Patienten ist Alzheimer eine Volkskrankheit und die häufigste Form der Demenz. Jedes Jahr werden etwa 200.000 Menschen mit der Erkrankung diagnostiziert. Der größte bekannte Risikofaktor ist das Alter.

AFI/NK

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