Sie sind in: Startseite Aktuelles Aus Gesellschaft und Politik Apotheker bilden sich regelmäßig fort

Aktuelles

Dr. Andreas Kiefer, Präsident der Bundesapothekerkammer, bei der Eröffnung des internationalen Fortbildungskongresses pharmacon in Meran, Italien.

Dr. Andreas Kiefer, Präsident der Bundesapothekerkammer, bei der Eröffnung des internationalen Fortbildungskongresses pharmacon in Meran, Italien.
© Alois Mueller info@amfotos.com

Mo. 28. Mai 2018

Beratung auf dem neuesten Stand: Apotheker bilden sich regelmäßig fort

"Die beste Art der Gesundheitsversorgung ist und bleibt persönlich und unmittelbar – auch in den öffentlichen Apotheken. Daran ändert auch der Beschluss des Deutschen Ärztetags zum Fernbehandlungsverbot nichts", sagte Dr. Andreas Kiefer, Präsident der Bundesapothekerkammer, bei der Eröffnung des internationalen Fortbildungskongresses pharmacon in Meran, Italien. Damit Apotheker die Patienten stets auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft beraten können, legen sie viel Wert auf Fortbildung. Das untermauert die Beteiligung am Kongress: Mehr als 900 Teilnehmer besuchen die einwöchige Veranstaltung der Bundesapothekerkammer – so viele wie noch nie.

Anzeige

"Weil nach ausschließlicher Fernbehandlung auch nach Vorstellung der Bundesärztekammer keine Rezepte ausgestellt werden dürfen, ändert sich für Apotheken nichts. Darüber hinaus zeigt sich die Überlegenheit der unmittelbaren und persönlichen Versorgung durch wohnortnahe Apotheken auch im Alltag", ist Kiefer überzeugt. Die wohnortnahen Apotheken kümmern sich auch um die Patienten, die über eine eingeschränkte Gesundheitskompetenz verfügen. "Studien zeigen, dass viele Bundesbürger Schwierigkeiten damit haben, Gesundheitsinformationen gezielt zu erfassen und zum Beispiel zwischen Information und Werbung zu unterscheiden", stellte Kiefer fest. "Wir Apotheker haben als Heilberufler die Aufgabe, uns um jeden einzelnen Patienten zu kümmern."

Dazu passend prägen neue wissenschaftliche Erkenntnisse rund um die Pharmazie die Themen der Fortbildungswoche. Zu den Schwerpunkten zählen Autoimmunerkrankungen, Atemwegsinfekte und Leiden, die die Leber treffen können. Zudem geben Experten einen Ausblick auf neue Arzneimittel: Sowohl solche, die gerade auf den Markt gekommen sind, als auch Präparate, die kurz vor der Zulassung stehen. Zu letzteren zählen etwa Medikamente gegen Herpes und Migräne, aber auch Gerinnungsstörungen des Blutes. Neben Pharmazeuten aus Deutschland besuchen auch Vertreter aus der Schweiz und Österreich die Veranstaltung. Auch angehende Apotheker von sechs Universitäten sind vor Ort.

PEF/ABDA

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen