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Experten beraten am Lesertelefon über Migräneprophylaxe.

Migräne ist eine sehr häufige neurologische Erkrankung, unter der vor allem Frauen leiden.
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Mi. 05. September 2018

Lesertelefon: Wiederkehrende Migräne behandeln

Ein halbseitiger, pulsierender Kopfschmerz, oft begleitet von Licht-, Geruchs- und Geräuschempfindlichkeit, manchmal auch Übelkeit und Erbrechen: Solche Symptome müssen Betroffene bei einem Migräneanfall erdulden. Zwischen vier Stunden und drei Tagen kann eine Attacke dauern. Wie sich die Krankheit behandeln und vorbeugen lässt, darüber informieren Experten anlässlich des Deutschen Kopfschmerztags am 6. September 2018 am kostenlosen Lesertelefon.

Rufen Sie an!

Donnerstag, 6. September 2018
von 11 bis 18.30 Uhr
0800 – 0 60 4000

Der Anruf ist aus allen deutschen Netzen gebührenfrei.

Experten schätzen, dass Migräne die häufigste neurologische Erkrankung ist. Häufige Trigger sind Stress oder ein unregelmäßiger Schlafrhythmus, aber auch Alkohol oder Wetterumschwünge. Eine Heilung ist bisher nicht möglich – doch Migräne ist durchaus behandelbar: Nach den im Januar 2018 umfangreich aktualisierten Leitlinien werden leichte und mittelstarke Attacken mit frei verkäuflichen Schmerzmitteln und nicht-steroidalen Antirheumatika behandelt. Sprechen Patienten auf solche Wirkstoffe nicht an, wirken Triptane als spezielle Migräneschmerzmittel.

Eine Akut-Therapie stößt an ihre Grenzen, wenn die Migräneattacken regelmäßig in kurzen Abständen auftreten. Wer sehr häufig unter Migräne leidet sollte sich nach den Möglichkeiten einer geeigneten Prophylaxe erkundigen, mit dem Ziel, die Häufigkeit, Schwere und Dauer der Attacken deutlich zu reduzieren und das Risiko eines Schmerzmittelübergebrauchs zu senken.

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Infrage kommt eine medikamentöse Prophylaxe für Menschen mit drei oder mehr Migräneattacken im Monat, bei Attacken, die länger als 72 Stunden anhalten oder auch bei Patienten, die auf die herkömmlichen Schmerzmittel nicht ansprechen oder deren Nebenwirkungen nicht tolerieren. Auch regelmäßiger Ausdauersport, Stressmanagement, Entspannungsverfahren oder eine kognitive Verhaltenstherapie können Migränepatienten helfen.

Was kann ich selbst tun, um Auslöser der Migräne zu vermeiden oder zu beeinflussen? Wann ist der richtige Zeitpunkt, ein Schmerzmittel einzunehmen? Kommt für mich eine Migräneprophylaxe infrage – und wie spreche ich das Thema bei meinem Arzt an? Welche Medikamente kommen zur Vorbeugung zum Einsatz und welche Nebenwirkungen können sie mit sich bringen?

Alle Fragen rund um Migräne beantworten Experten am 6. September 2018 zwischen 11 und 18.30 Uhr am kostenlosen Lesertelefon:

Am Telefon unter 0800 – 0 60 4000

  • Dipl.-Psych. Dr. Timo Klan; Psychologischer Psychotherapeut, Abteilung Klinische Psychologie und Psychotherapie am Psychologischen Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
  • Dr. med. Andreas Peikert; Facharzt für Neurologie und Psychatrie, Psychotherapie, Spezielle Schmerztherapie, Regionalbeauftragter der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft, Neurologicum Bremen
  • Dr. med. Heike Israel-Willner; Fachärztin für Neurologie, Leitung Kopfschmerzzentrum Charité, Kopfschmerzzentrum am Campus Mitte (CCM), Klinik für Neurologie mit Experimenteller Neurologie Charité, Berlin
  • Dr. med. Klas Mildenstein; Facharzt für Allgemeinmedizin, Neurologie, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Regionalbeauftragter der DMKG Niedersachsen, Laatzen
  • Dr. Zoltan Medgyessy; Facharzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin, Akupunktur, Chirotherapie, Psychotherapie, Regionalbeauftragter der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft für Westfalen-Lippe, Medicum Detmold

NK

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