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Wer unter dem metabolischen Syndrom leidet, muss seinen Lebensstil ändern.

Wenn ein Arzt das metabolische Syndrom diagnostiziert hat, müssen Betroffene aktiv werden.
© Leonid - stock.adobe.com

Fr. 25. Januar 2019

Metabolisches Syndrom: Medikamente allein reichen nicht

Das metabolische Syndrom ist eine Kombination aus Übergewicht, Bluthochdruck, erhöhten Fett- und Blutzuckerwerten. "Unbehandelt ist es auch heute noch eine Zeitbombe", sagte Dr. Eric Martin bei einem internationalen Fortbildungskongress der Bundesapothekerkammer in Schladming, Österreich.

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Durch die diversen Störungen komme es zu einer Bündelung von Herz-Kreislauf-Risikofaktoren, die die Gefahr für Diabetes, Herzinfarkt, Schlaganfall oder Gefäßverschluss deutlich begünstigen. Folgeschäden des Diabetes treten dagegen meist erst viel später auf, unter anderem an der Niere, den Augen oder den Nerven.

"Übergewicht ist für die Betroffenen nicht nur ein optisches Problem. Besonders bei einer Fettverteilung vom ‚Apfel-Typ‘, also einer Fettansammlung am Bauch, handelt es sich um eine lokale Entzündung. Das Fettgewebe bildet Entzündungsbotenstoffe, die sich negativ auf den ganzen Körper auswirken", sagt Martin.

Das Syndrom ist die Folge eines schädlichen Lebensstils. Eine ausgewogener Ernährung und mehr Bewegung sind für die Behandlung deswegen unverzichtbar. Das falle vielen Patienten jedoch schwer, vor allem dann, wenn der Leidensdruck fehlt. Der Griff zum Medikament sei zwar bequemer, wirke aber nur gegen einzelne Aspekte des metabolischen Syndroms.

ABDA

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