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In Meran, Südtirol, findet eine Fortbildung für Apotheker statt.

Dr. Andreas Kiefer, Präsident der Bundesapothekerkammer, bei der Eröffnung des internationalen Fortbildungskongresses Pharmacon in Meran, Südtirol.
© PZ/Alois Müller

Mo. 27. Mai 2019

Fortbildungskongress für Apotheker eröffnet

Apotheker bilden sich regelmäßig fort. Das untermauert auch die Beteiligung an Veranstaltungen wie dem pharmacon in Meran, Italien. Mehr als 900 Teilnehmer besuchen den Kongress der Bundesapothekerkammer, der am vergangenen Wochenende eröffnet wurde.

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"Der pharmacon Meran lebt und hat auch beim 57. Mal nichts an seiner Attraktivität verloren." So eröffnete Dr. Andreas Kiefer, Präsident der Bundesapothekerkammer den Kongress. Er freut sich, dass auch 2019 so viele Apothekerinnen und Apotheker aller Generationen den Weg nach Südtirol gefunden haben. Namhafte Experten bringen die Pharmazeuten auf den neuesten Wissensstand. Zu den Schwerpunktthemen zählen in diesem Jahr Erkrankungen der Haut, von Blase und Nieren sowie der Hormone.

In seinem Grußwort forderte Kiefer seine Berufskollegen auf, geschlossen bei den Verhandlungen mit der Politik aufzutreten, um etwas zu erreichen. "Kein Minister in der Bundesregierung sorgt für so viele Schlagzeilen wie Jens Spahn." Leider könne die Apothekerschaft ihre Wunschvorstellungen nicht durchsetzen. Hierzu zählt etwa das Versandhandelsverbot für rezeptpflichtige Arzneimittel aus dem Ausland. Kiefer sieht aber Chancen, in anderen Bereichen bei dem Gesundheitsminister zu punkten. Als Beispiel nannte er die pharmazeutische Beratung für die Patienten.

Die ersten Vorträge beschäftigten sich mit hautmedizinischen Themen. Bereits heute leidet ein Drittel der Bevölkerung unter behandlungsbedürftigen Problemen, Tendenz zunehmend. Die Experten gingen vor allem auf Erkrankungen der Kinderhaut ein. Zudem beschäftigten sie sich damit, welche Formulierungen sich eignen. Etwa, wann es klassische Formen wie Salben und Cremes tun und wann Hightech-Präparate gefragt sind.

Mit mehr als 900 Teilnehmern verzeichnet der pharmacon ähnlich viele Besucher wie im vergangenen Jahr. Die Apotheker kommen nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus Italien, Österreich und der Schweiz. Zudem besuchen auch viele Pharmaziestudenten den Kongress, etwa aus den Universitäten Düsseldorf, Frankfurt am Main, Bonn, Mainz, Tübingen und Münster.

PEF

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