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Experten informieren am kostenlosen Lesertelefon zum Thema Lebergesundheit.

Eine schlechte Ernährung, wenig Bewegung und Übergewicht sind Risikofaktoren für eine Fettleber.
© Artem - Fotolia

Mi. 20. November 2019

Fettleber: Keine Symptome, trotzdem schwer krank?

Die Leber ist dafür zuständig, den Körper zu entgiften und mit wichtigen Stoffen zu versorgen. Ihren Dienst verrichtet sie still und unbemerkt – selbst wenn sie erkrankt, sendet sie häufig keine Schmerzsignale aus. Die Folge: Lebererkrankungen werden oft erst erkannt, wenn sie schon fortgeschritten sind und die Leber auf Dauer geschädigt ist. Wie man seine Lebergesundheit im Blick behält, dazu informieren Experten am Donnerstag, 21. November 2019, am kostenlosen Lesertelefon.

Rufen Sie an!

Donnerstag, 21. November 2019
von 16 bis 19 Uhr
0800 – 2 811 811

Der Anruf ist aus allen deutschen Netzen gebührenfrei.

Die Leber sendet, anderes als andere Organe, bei einer Erkrankung keine Schmerzsignale aus. Hinzu kommt: Typische Symptome von Lebererkrankungen äußern sich eher unspezifisch. Wer denkt bei Müdigkeit, Appetitlosigkeit, übermäßigem Schwitzen oder Juckreiz zum Beispiel an eine Virus-Hepatitis oder eine Fettleber? Wird eine erkrankte Leber jedoch nicht entdeckt und behandelt, schreitet die Erkrankung fort. Die chronische Entzündung einer Leber aufgrund einer Virusinfektion oder Fettleber kann zu einer Vernarbung des Lebergewebes führen, der sogenannten Leberzirrhose. Die Leber verliert ihre Entgiftungs- und Stoffwechselfunktion und verursacht unter anderem Schäden an der Blutgerinnung und Nierenfunktion. Mit fortschreitender Schädigung der Leber steigt zudem das Risiko, an Leberkrebs zu erkranken.

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Fettleber tritt immer häufiger auf

Neben den durch Viren hervorgerufenen Formen der Hepatitis tritt die Fettleber mittlerweile besonders häufig auf. Alarmierend ist vor allem die Zahl von Nichtalkoholischen Fettlebererkrankungen: Weltweit sind nach Angaben der Gastro-Liga e.V. 20 bis 30 Prozent der Bevölkerung betroffen. Eine Fettleber entsteht meist durch einen gesunden Lebensstil mit wenig Bewegung und Über- oder Fehlernährung.

Früherkennung ist besonders wichtig

Wie notwendig eine Früherkennung von Lebererkrankungen ist, zeigen Zahlen des Lebervorsorge-Programms SEAL der Universitätskliniken Mainz und des Saarlands in Zusammenarbeit mit der AOK: Die Rate der durch Leberzirrhose verursachten Todesfälle hat sich in den vergangenen 25 Jahren verdoppelt. Und nur bei jedem vierten Patienten wird eine Leberzirrhose bereits im Frühstadium diagnostiziert. Abhilfe kann die frühzeitige Überprüfung von Leberwerten bringen, zum Beispiel im Rahmen regelmäßiger Gesundheits-Checks.

Expertenrat zur Lebergesundheit

Wer ist besonders gefährdet, an einer Hepatitis oder Fettleber zu erkranken? Welche Anzeichen deuten auf eine geschädigte Leber hin? Gibt es so etwas wie einen Risiko-Test? An wen wende ich mich, wenn ich meine Leberwerte untersuchen lassen will – und wie läuft die Untersuchung ab? Alles rund um die Früherkennung, Diagnose und Behandlung von Lebererkrankungen erfahren Sie bei folgenden Experten am kostenlosen Lesertelefon.

Am Telefon unter 0800 – 2 811 811

  • Univ.-Prof. Dr. med. Peter R. Galle; Facharzt für Innere Medizin, Gastroenterologe, Hepatologe, Gesamt-Projektleiter des SEAL Programms, Direktor der I. Medizinischen Klinik und Poliklinik, Universitätsmedizin Mainz
  • Univ.-Prof. Dr. med. Frank Lammert; Präsident der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS), Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie, Projektleiter des SEAL-Programms im Saarland, Direktor der Klinik für Innere Medizin II, Universitätsklinikum des Saarlandes
  • Dr. med. Michael Nagel; Facharzt für Innere Medizin, Gastroenterologie, Projektleiter des SEAL-Programms, I. Medizinische Klinik und Poliklinik, Universitätsmedizin Mainz
  • Priv.-Doz. Dr. med. Jörn M. Schattenberg; Facharzt für Innere Medizin, Schwerpunkt Gastroenterologie und Hepatologie, Zusatzbezeichnung Infektiologie, Oberarzt an der I. Medizinischen Klinik und Poliklinik, Universitätsmedizin Mainz
  • Dr. med. Matthias Reichert; Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie, Oberarzt an der Klinik für Innere Medizin II, Universitätsklinikum des Saarlandes
  • Dr. med. Marc Nguyen-Tat; Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie, Leitender Oberarzt an der Medizinischen Klinik II, Klinikum Osnabrück, ehemaliger Leiter des SEAL-Programms
  • Dr. med. Markus Casper; Facharzt für Innere Medizin, Oberarzt an der Klinik für Innere Medizin II, Universitätsklinikum des Saarlandes

NK

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