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Angestellte im öffentlichen Dienst fühlen sich häufig gestresst.

Vor allem Lehrer berichten in den letzten Jahren immer häufiger von einem stressigen Arbeitsalltag.
© LightFieldStudios/iStockphoto

Fr. 21. Februar 2020

Mehr Stress bei Beschäftigten im öffentlichen Dienst

Jeder zweite Beamte und Angestellte im öffentlichen Dienst fühlt sich regelmäßig müde und erschöpft. Außerdem berichten sie häufiger von einer hohen Arbeitsbelastung als Beschäftigte in anderen Wirtschaftsbereichen. Das zeigt ein neues Faktenblatt der Bundeanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA).

Während 67 Prozent der Beschäftigten im öffentlichen Dienst häufig verschiedene Arbeiten gleichzeitig betreuen müssen, sagen dies in der Industrie nur 58 Prozent und im Handwerk nur 50 Prozent der Beschäftigten. Ebenso berichten Staatsdiener häufiger davon, dass sie bei ihrer Arbeit häufig unterbrochen werden oder dass sie häufig an der Grenze ihrer Leistungsfähigkeit arbeiten. Die Zahlen basieren auf Angaben von 17.000 Beschäftigten in Deutschland.

In Befragung aus dem Jahr 2018 wurden zudem verschiedene gesundheitliche Probleme abgefragt. Beschäftigte im öffentlichen Dienst berichteten hierbei häufiger von allgemeiner Müdigkeit, Mattigkeit oder Erschöpfung (52 Prozent), von nächtlichen Schlafstörungen (34 Prozent) oder Kopfschmerzen (39 Prozent).

Der öffentliche Dienst umfasst viele Berufe, zum Beispiel in Verwaltung, Lehre, Krankenpflege, Polizei oder Rechtspflege. Die Aufgaben und Arbeitsbedingungen in diesen Berufsfeldern unterscheiden sich zum Teil stark voneinander.

NK

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