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Experten beraten zum Thema Hirntumoren am kostenlosen Lesertelefon.

Wurde ein Glioblastom diagnostiziert, folgt die Behandlung oft kurze Zeit später, da der Tumor sehr schnell wachsen kann.
© iStock.com/gorodenkoff

Do. 16. Juli 2020

Diagnose Glioblastom: Wie werden Hirntumoren heute behandelt?

Das Glioblastom ist ein bösartiger Hirntumor, der oft sehr schnell wächst und als besonders aggressiv gilt. Meist liegen zwischen dem Auftreten der ersten Symptome wie Kopfschmerz, Schwindel, Sehstörungen oder Lähmungserscheinungen und der Diagnose nur ein paar Wochen oder Monate. Die Therapie muss dann schnell beginnen. Betroffene und Angehörige können sich zu diesem Thema am 16. Juli von Ärzten am kostenlosen Lesertelefon beraten lassen.

Rufen Sie an!

Donnerstag. 16. Juli 2020
von 16 bis 19 Uhr
0800 – 060 4000

Der Anruf ist aus allen deutschen Netzen gebührenfrei.

Wegen des aggressiven Tumorwachstums ist bei einem Glioblastom eine möglichst rasche Diagnose entscheidend. Eine Magnetresonanztomographie – kurz MRT – zeigt, wo genau der Tumor sich befindet, wie gut er sich operativ entfernen lässt und wie weit er sich erkennbar in das umgebende Gewebe ausgebreitet hat. Bei der Operation kommt es darauf an, den Tumor möglichst komplett zu entfernen. Danach folgt eine Kombination aus Strahlen- und Chemotherapie, um ein weiteres Tumorwachstum sowohl lokal als auch medikamentös einzudämmen oder zu stoppen. Die Chemotherapie wird als Erhaltungstherapie über das Ende der Strahlentherapie hinaus fortgeführt.

Therapiespektrum bei Glioblastomen erweitert

Eine weitere Behandlungsmethode für Patienten mit Glioblastom sind Tumor Treating Fields – kurz TTFields. Dabei erzeugt ein tragbares Gerät elektrische Wechselfelder von niedriger Intensität, die die Tumorzellteilung verlangsamen oder stoppen können. In der Regel wird die Behandlung im Anschluss an die Operation, Strahlen- und Chemotherapie zusammen mit der Erhaltungschemotherapie eingesetzt. Sie kann von den Patienten ambulant zu Hause durchgeführt werden. Im März diesen Jahres hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) beschlossen, TTFields als Erstlinientherapie zusätzlich zur derzeitigen Standardbehandlung in den Leistungskatalog der Gesetzlichen Krankenversicherung aufzunehmen.

Was kommt auf mich nach der Diagnose zu? Wie funktioniert die Anwendung von TTFields? Wo finde ich Unterstützung bei der Krankheitsbewältigung? Was kann ich als Angehöriger tun? Alle Fragen rund um die Behandlung von Glioblastomen beantworten Experten am Donnerstag, 16. Juli, zwischen 16 und 19 Uhr am kostenlosen Lesertelefon:

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Am Telefon unter 0800 – 060 4000

  • Johannes Hoffmann; Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie und internistische Onkologie, Oberarzt an der Klinik für Hämatologie und Onkologie, Pius-Hospital Oldenburg – Medizinischer Campus Universität Oldenburg
  • Prof. Dr. med. Florian Stockhammer; Facharzt für Neurochirurgie, Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie, Städtisches Klinikum Dresden
  • Prof. Dr. med. Niklas Thon; Behandlungsschwerpunkte Neuroonkologie, Mikrochirurgie, Stereotaktische Neuroonkologie, vaskuläre Neurochirurgie, Leitender Oberarzt, Neurochirurgische Klinik und Poliklinik, Klinikum der Universität - Campus Großhadern, Ludwig-Maximilians-Universität München

NK

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