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Osteoporose schwächt die Knochen, die in der Folge im schlimmsten Fall brechen können.

Eine Fraktur kann auch das Symptom von Osteoporose sein, bei der die Knochendichte mit der Zeit nachlässt.
© iStock.com/vadimguzhva

Do. 15. Oktober 2020

Lesertelefon: Knochenbruch durch Osteoporose

Bricht ein Knochen, ist meist eine sehr hohe Belastung der Grund - zum Beispiel bei einem Sturz vom Fahrrad. Doch ein Knochenbruch kann auch das Symptom einer Erkrankung sein. Bei einer Osteoporose sind die Knochen so geschwächt, dass schon geringe Kräfte einen Bruch verursachen können. Ärzte sprechen dann von einer Knochenschwundfraktur. Was in diesem Fall zu tun ist und wie sich der weitere Abbau der Knochensubstanz stoppen lässt, darüber informieren Fachärzte am Donnerstag, 15. Oktober, am kostenlosen Lesertelefon.

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Donnerstag. 15. September
von 16 bis 19 Uhr
0800 – 5 33 22 11

Der Anruf ist aus allen deutschen Netzen gebührenfrei.

Entscheidend für die Stabilität der Knochen ist unter anderem ihre Dichte. Wenn sie unter einen kritischen Wert absinkt, spricht man von einer Osteoporose. Frauen sind stärker betroffen als Männer, besonders ab dem 50. Lebensjahr, da sich der Knochenabbau bei ihnen wegen hormoneller Veränderungen in den Wechseljahren beschleunigt.

Das Problem: Eine Osteoporose verursacht zunächst keine Beschwerden – bis zum ersten Knochenbruch. Und der ereignet sich oft unbemerkt. So können zum Beispiel Wirbelkörper brechen, was zu einer Deformierung der Wirbelsäule führt. Die Folge sind chronische Rückenschmerzen, die jedoch selten als Anzeichen einer Osteoporose erkannt werden.

In anderen Fällen führen schon geringe Belastungen wie das Anheben eines Gegenstands, das Abstützen oder Abfangen des Körpers zu einem Bruch. Typische Stellen für durch Osteoporose bedingte Knochenschwundfrakturen sind neben Wirbelkörpern vor allem Handgelenk, Oberarmknochen, Rippen, Hüft- und Oberschenkelknochen. Doch sowohl die Betroffenen selbst als auch behandelnde Ärzte sehen oftmals den Zusammenhang zwischen Knochenbruch und Osteoporose nicht – mit gravierenden Folgen. Wird die Osteoporose trotz einer Knochenschwundfraktur nicht konsequent behandelt, beschleunigt sich der Abbau der Knochensubstanz nämlich ungebremst weiter und das Risiko für weitere Verletzungen steigt.

Kann mein Knochenbruch ein Anzeichen für eine Osteoporose sein? Kann man eine Osteoporose frühzeitig erkennen? Wie stärke ich meine Knochen? Und wo finde ich einen Spezialisten für Osteoporose? Alle Fragen rund um dieses Thema beantworten Experten am Donnerstag, 15, Oktober, am kostenlosen Lesertelefon.

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Am Telefon unter 0800 – 5 33 22 11

  • Dr. med. Christiane Karrenberg; Niedergelassene Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie; Osteologin DVO; Sportmedizin, Chirotherapie, Akupunktur; Osteologisches Schwerpunktzentrum DVO; Rösrath
  • Dr. med. Friederike Thomasius; Osteologin DVO, Innere Medizin, Koordinatorin der Leitlinienkommission Osteoporose des DVO (Dachverband Osteologie e.V.); Frankfurter Hormon- und Osteoporosezentrum; Frankfurt/Main
  • Dr. med. Ortrun Stenglein-Gröschel; Fachärztin für Orthopädie, Chirotherapie, Sportmedizin; Osteologin DVO; Orthopädie im Reichsgraf, Ambulantes osteologisches Schwerpunktzentrum DVO; Coburg
  • Dr. Thorsten Freikamp; Geschäftsführer des Bundesselbsthilfeverband für Osteoporose e. V.; Düsseldorf

NK

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