Sie sind in: Startseite Aktuelles Aus Gesellschaft und Politik Arznei-Infos werden verständlicher

Aktuelles

Lesender Mann

Damit Patienten die Beipackzettel besser verstehen, sollen sie in Zukunft weniger vorgefertigte Formulierungen enthalten.
© liveostockimages - Fotolia

Di. 26. Juli 2011

Arznei-Infos werden verständlicher

Die Beipackzettel von Medikamenten werden bald besser lesbar sein. Dies meldet die europäische Arzneimittelbehörde EMA.

Demnach muss die Arznei-Info für den Patienten in Zukunft weniger vorgefertigte Formulierungen enthalten. Die EMA hofft, dass die Leser die wichtigen Infos dadurch eher verstehen. In der Vergangenheit wurde die Lesbarkeit von Beipackzetteln immer wieder kritisiert. Viele Patienten wollten und konnten sich nicht durch die trockenen Texte quälen.

Anzeige

So wurde die Gebrauchsinformation auch Gegenstand von Studien. Italienische Pharmakologen beispielsweise fragten Studienteilnehmer, welche Textfarben und Schriftgrößen sie zum Lesen der Arznei-Information animierten. Ihr Ergebnis: Die Schrift müsse größer werden. Außerdem wünschten die Testpersonen sich detaillierte, aber dennoch kompakte Informationen.

Die EMA berichtet, dass in den aktualisierten Beipackzetteln auch die Vorteile des Medikaments mehr hervorgehoben werden sollen. Auch solle die Benutzung speziell für Kinder erwähnt werden.

Arzneimittelhersteller müssen jedem Medikament eine Gebrauchsinformation beilegen. Beim Schreiben der Info richten sie sich nach der Vorlage der EMA. Die Firmen stehen dabei vor der schweren Aufgabe, den Text so zu schreiben, dass er einerseits vom Patienten verstanden wird und andererseits alle rechtlichen Anforderungen erfüllt.

FH


Gesellschaft und Politik

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

Vorsicht mit Alkohol bei Hitze

Bei hohen Temperaturen reagiert der Körper auf alkoholische Getränke anders als gewohnt.

Valsartan: Apotheker oder Arzt kontaktieren

Präparate mit dem vom Rückruf betroffenen Wirkstoff müssen evtl. neu verordnet werden.

Handy am Steuer: unterschätzte Gefahr

Viele Autofahrer halten Handys am Steuer für harmlos.

Arthritis: Frühe Kontrollen wichtig

Eine neue Leitlinie fordert, die Wirksamkeit der Erstbehandlung früher zu kontrollieren.

Valsartan: EU-weiter Rückruf gestartet

Bestimmte Chargen des Blutdrucksenkers Valsartan werden zurückgerufen.

Jeder Zweite geht frühzeitig in Rente

Häufig scheiden Beschäftigte mit körperlich belastenden Berufen vorzeitig aus.

Jedes zweite Elternteil ist zu dick

Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass Bewegung in vielen Familien deutlich zu kurz kommt.

Viele Deutsche gehen auch krank zur Arbeit

Damit schaden sie nicht nur ihrer eigenen Gesundheit, sondern auch dem Unternehmen.

NAI vom 1.7.2018: Neue Arzneimittel

In der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten geht es um die neusten Arzneimittel.

Frauen haben immer Medikamente bei sich

Vier Medikamente haben Frauen im Schnitt in ihrer Handtasche griffbereit.

Viele Arzneien erfordern Beratung

Jedes dritte Medikament erfordert eine intensive Beratung durch den Apotheker.

Lieferprobleme: Ibuprofen wird knapp

Bei dem beliebten Schmerzmittel droht aktuell ein Lieferengpass.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen