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Darmspiegelung

Die Darmspiegelung ist vielen Patienten unangenehm, unter anderem weil vorher mehrere Liter Flüssigkeit getrunken werden müssen.
© Felix Burda Stiftung

Mo. 15. August 2011

Darmkrebs-Früherkennung: Neue Methoden sollen Darmspiegelung ersetzen

Darmkrebs ist die einzige Krebsart, die sich durch Vorsorge annähernd verhindern lässt. Doch viele Patienten empfinden die Darmspiegelung als unangenehm. Wissenschaftler suchen deshalb nach neuen Methoden, dem Darmkrebs frühzeitig auf die Schliche zu kommen. Darüber berichtet die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. August 2011.

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So arbeitet man heutzutage an manchen Zentren mit Endoskopen, die mit Hightech-Kameras ausgestattet sind, informiert Professor Dr. Jürgen Riemann vom Klinikum der Stadt Ludwigshafen. Durch deren extrem hohe Auflösung lassen sich viele krankhafte Veränderungen in der Darmschleimhaut in einem sehr frühen Stadium erkennen. Je früher der Arzt Darmkrebs und seine Vorstufen entdeckt, desto besser ist die Prognose. Nach den Ausführungen Riemanns könnten außerdem in rund sechs Jahren Tests zur Verfügung stehen, die bereits im Blut bestimmte Vorstufen von Darmtumoren aufspüren können. Auch von einer Minikamera, die in einer Tablette verpackt ist und geschluckt wird, erhofft man sich Informationen über das genaue Innenleben des Darms.

Eine virtuelle Darmspiegelung mittels Computer- oder Magnetresonanztomographie ist heutzutage schon möglich. Doch sehr kleine oder flache Polypen erfasst diese Methode weniger zuverlässig als die klassische Darmspiegelung. Außerdem ist keine Gewebeentnahme möglich.

Mehr darüber lesen Sie im Beitrag " Neue Darmkrebs-Detektive" aus der Neuen Apotheken Illustrierten vom 15. August 2011.

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