Sie sind in: Startseite Aktuelles Aus Gesellschaft und Politik Ehrenamtliches Engagement

Aktuelles

Gruppe von Jugendlichen

Besonders viele Jugendliche mit höherem Bildungsstand engagieren sich ehrenamtlich.
© mauritius images

Mi. 17. August 2011

Jugendliche engagieren sich für die Gemeinschaft

Ob und wofür sich Jugendliche von 14 bis 24 Jahren freiwillig engagieren, hängt stark von Bildung, Herkunft und Geschlecht ab. Zu diesem Ergebnis kommt eine Sonderauswertung des Dritten Freiwilligensurveys des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Jugendforscherin Sibylle Picot stellte dabei unter anderem fest, dass sich Jugendliche mit höherer Bildung besonders häufig freiwillig engagieren – ein Zusammenhang, der sich zwischen 1999 und 2009 weiter verstärkt hat.

Anzeige

Danach haben 2009 61 Prozent der Jugendlichen, die sich für das Gemeinwohl einsetzen, ein allgemeines oder fachliches Abitur oder streben es an. In einigen Bereichen ist die Prozentzahl der Jugendlichen mit hohem Bildungsstand sogar noch deutlich höher: Politik (74 Prozent), Sport (67 Prozent), Kultur, Musik, Schule und Jugendarbeit (jeweils 66 Prozent). Nur den Feuerwehren und Rettungsdiensten gelingt es vergleichsweise gut, auch Nichtabiturienten zu mobilisieren. Ortsgebundenheit, Praxis und Technik kommen den Bedürfnissen dieser Jugendlichen entgegen.

Tätigkeiten bei der Freiwilligen Feuerwehr und den Rettungsdiensten sind vor allem für junge Männer attraktiv (79 Prozent männliche Engagierte), sie engagieren sich auch häufiger in den Bereichen Sport und Bewegung (66 Prozent), Freizeit, Politik und berufliche Interessenvertretung (jeweils 65 Prozent). Junge Frauen betätigen sich dagegen öfter im kirchlichen Bereich sowie im Sozial- und Gesundheitsbereich (jeweils 55 Prozent). Etwas mehr junge Frauen als Männer entscheiden sich auch für ehrenamtliche Mitarbeit im schulischen Umfeld und im Umwelt-, Natur- und Tierschutz. Jugendliche mit Migrationshintergrund sind in vielen Bereichen des Engagements unterrepräsentiert. Am stärksten beteiligen sie sich im Umfeld der Schulen.

Je nach dem Bereich des Engagements haben die jungen Menschen auch unterschiedliche Motive und Erwartungen. In den Bereichen Sport und Freizeit steht der Spaß stärker im Vordergrund, bei Feuerwehr und Rettungsdiensten die Hilfeleistung für andere. Jugendliche, die sich in der Schule oder Kirche engagieren, wollen vor allem ein gemeinsames Anliegen fördern. Gemeinsam ist den engagierten Jugendlichen der Wunsch, mit anderen zusammen etwas Sinnvolles zu tun. Vielen ist es auch wichtig, bei ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit etwas zu lernen.

RF / Bertelsmann Stiftung

Gesellschaft und Politik

Aktuelle Meldungen aus dieser Rubrik

NAI vom 15.5.2018: Reizdarm

In der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten geht es um das Thema Reizdarm.

WHO will Transfette verbieten

Transfette stecken vor allem in Fertigbackwaren und schaden Herz und Gefäßen.

Ramadan: Fasten für Kinder ungesund

Kinder- und Jugendärzte raten vom Fasten ab und schlagen eine Alternative vor.

Größter Schaden durch legale Drogen

Wissenschaftler verglichen den gesellschaftlichen Schaden durch legale und illegale Suchtmittel.

6.000 Euro gegen Mobbing und Ängste

Apotheker unterstützen ein Schulprojekt zu psychischen Erkrankungen.

Viel Fisch gleich viel Quecksilber

Eine Studie zeigt, in welchen Ländern die Schwermetall-Belastung besonders hoch ist.

Viele IGeL-Leistungen sind nutzlos

Viele Ärzte bieten ihren Patienten offenbar zweifelhafte Selbstzahler-Leistungen an.

NAI vom 1.5.2018: Gesund im Urlaub

In der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten dreht sich alles um das Thema Gesundheit im Urlaub.

Richtige Handhygiene verhindert Sepsis

Tausende Todesfälle gelten jährlich als vermeidbar, mahnt die Weltgesundheitsorganisation.

Zecken: 10 neue FSME-Risikogebiete

In Sachsen, Thüringen und in Bayern breitet sich der FSME-Erreger immer weiter aus.

10.000 Babys pro Jahr sind alkoholgeschädigt

Diese körperlichen und geistigen Schäden haben für Neugeborene lebenslange Folgen.

Mit Diabetes zur Blutspende?

Ein Experte erklärt, in welchem Fall Diabetiker Blut spenden dürfen.

Einen Überblick über alle Nachrichten bekommen Sie auf aponet.de unter Aktuelles.

Anzeige

Typ 2 Diabetes: Umfrage zu Risiken

Sie sind an Typ 2 Diabetes erkrankt? Was wissen Sie über Ihr Herzrisiko? Das will die International Diabetes Federation (IDF) in einer groß angelegten, globalen Umfrage herausfinden. Jetzt teilnehmen!
Mehr erfahren

Anzeige

Service

Zum NAI-Gewinnspiel Zum NAI-Portal

Themenspecial: Diabetes

Frau mit Hut im GrünenIm Themenspecial Diabetes lesen Sie aponet.de viel Wissenswertes rund um die Behandlung von Diabetes: Viele Informationen, Checklisten, Selbsttests und eine Umfrage speziell für Typ-2-Diabetiker.

Alle weiteren Specials in der Übersicht finden Sie hier.

Wissen

Arzneimitteldatenbank

Informationen zu Arzneimitteln, Beschwerden oder Wirkstoffen.

Apotheke finden

Tagsüber
Notdienst
Alle Inhalte
schließen